Der 2. Weltkrieg hat in Deutschland tiefe Wunden hinterlassen, die größtenteils selbst heute, nach einem halben Jahrhundert, nicht verheilt sind. In dem Buch "Die Unfähigkeit zu trauern" von Alexander und Margerete Mitscherlich wird dargelegt, weshalb die Deutschen nicht imstande waren, ihre gemeinsam erlebte Vergangenheit wahrzunehmen und zu verarbeiten, also Trauerarbeit zu leisten. Es wäre ein Gewinn, wenn das Interesse an dem Thema auch Leser, die sich bisher mit Psychoanalyse überhaupt nicht beschäftigt haben, dazu führen würde, einen ersten Schritt in diese in Deutschland lange Zeit unterdrückte Gedanken- und Erkenntniswelt zu machen. Wer die Jahre vor 1933 noch einigermaßen bewusst, wenn auch jugendlich miterlebt hat, kann heutzutage nur staunen, wie ahnungslos die Generation der jetzt 40-Jährigen diesem ganzen Komplex gegenübersteht. Das Buch von Alexander und Margarete Mitscherlich aus dem Verlag Piper zum Thema Minderwertigkeitsgefühle kann über die Internationale Standardbuchnummer 978-3492201681 bezogen werden.
Originaltitel der Publikation:
Die Unfähigkeit zu trauern
Kurzinfo: «Die Unfähigkeit zu trauern» mit 401 Seiten, von Alexander und Margarete Mitscherlich, aus dem Verlag Piper, zum Thema Minderwertigkeitsgefühle, hat die ISBN 978-3492201681 und das Auflagejahr 2007 - Glaronia.com Bewertung: 4/5