Depressives Verhalten erkennen und abstellen


Symbolbild (Transformation)

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Was können Hinweise auf Depressionen sein?

In den Medien tauchte der Begriff "Depressionen", oder mit diesem verknüpft auch z.B. "Burnout", in den vergangenen Jahren immer häufiger auf. Wie an anderer Stelle bereits kurz geschildert, muss zwischen normalen und unnormalen Verhaltensweisen unterschieden werden, was mit dem Studium der vorgestellten Publikationen gut zu machen ist. Wer sich tiefer mit dem Thema beschäftigen will, sollte mehr als nur ein Buch gelesen haben, wenn man es unwissenschaftlich und in moderner Sprache ausdrücken möchte: "Der Mix macht es", sicherlich kommt es dabei auch auf den jeweils spezifisch richtigen "Mix" an.

Innerhalb des Begriffs "Depression" tauchen noch weitere auf, das Wort kann daher als "Oberbegriff" bezeichnet werden. Der Kürze wegen sei, hier als Stichworte, etwa auch noch die neurotische oder psychotische Depression zu nennen. Letztgenannte Form wird klar als Krankheit definiert. Zu den Symptomen können unter anderem zählen: allgemeine Lustlosigkeit, immer wieder aufflammende depressive Verstimmungen, durch die Lustlosigkeit ein mangelnder psychologischer Antrieb und insgesamt damit verbunden eine herausstechende Tendenz, sich mehr und mehr zurückzuziehen.

Welche Ursachen führen zu Depressionen?

Mit Blick auf die möglichen Ursachen, muss an dieser Stelle betont werden, dass hier nicht alle aufgelistet werden können, da es sich um eine ergänzende Beschreibung handelt, und nichts das Lesen von Büchern ersetzen kann, was jedoch kein Grund ist, nun depressiv zu werden. Nicht nur das Umfeld, in welches ein Mensch eingebettet ist und dessen "Impulse" auf ihn einwirken, können Depressionen begünstigen.

Auch werden immer wieder Schicksalsschläge genannt, durch die ein Mensch "zurückgeworfen" wird, in eine Dunkelheit, aus der er im schlimmsten Fall auch nicht mehr herauszukommen vermag. Ein solches Verlusterlebnis kann z.B. darin bestehen, dass eine wichtige Bezugsperson aus der Familie verstorben ist. Der Verlust einer solchen Bindung kann aber auch ohne das Ableben stattfinden, wenn man von einer solch wichtigen Person schwer enttäuscht wurde.

Enttäuschungen, die depressive Verstimmungen fördern können, sind weiterhin zu sehen in den hier nur stichpunktartig zu nennenden Bereichen: Verlust des Jobs oder allgemein kein Erfolg im Berufsleben, was auch andere Bereiche mit einschließen kann, z.B. den Sport oder künstlerische Tätigkeiten.

Durch Enttäuschungsmomente im Leben könnte auch eine eigene Schuldsamkeit mehr in den Vordergrund der eigenen Realitätswahrnehmung treten. Wurde man im Leben, in welchem Bereich nun spezifisch soll hier ungenannt bleiben, so oft enttäuscht, weil man selbst eine Schuld daran trägt? Solche Fragen geistern in vielen Köpfen umher.

Im einfach ausgedrückten "Wechselspiel" kann sich der negative Zustand nicht nur weiter verfestigen, sondern weitere verdorbene Früchte davontragen, die bis hin zur tödlichen Frucht Suizid reichen. Eine frühzeitige, professionelle Hilfe ist in einem sich auswachsenden Depressionsstadium unerlässlich, was zumeist durch externe "Augen und Ohren" angestoßen werden muss, da der Betroffene recht häufig seinen Zustand nicht als etwas durch sich selbst verursacht wahrnimmt.

Welchen Einfluss hat der Stress?

Im Zusammenhang mit depressivem Verhalten werden auch immer wieder Stresseinwirkungen auf den Menschen thematisiert. Nicht unbedacht sollte an dieser Stelle bleiben, dass ein Mensch im Verlauf seines Lebens eigentlich täglich mit "stressigen Situationen" konfrontiert wird. Es muss also auch nach der Schwere von "Stress" unterschieden werden, sowie von den Personen, auf die er einwirkt.

Wenn der Belastungsfaktor auf Individuen besonders hoch ist, kann dies schlimme Folgen haben. Besonders häufig genannt werden solche ständigen, und darauf kommt es an, Belastungsfaktoren im Arbeitsleben. Sei es durch das Wechselspiel mangelnder Abwechslung im Arbeitsalltag, gepaart mit Lustlosigkeit, weil man in dem Beruf schuftet, vor allem um Geld zu verdienen und nicht auch Spaß und Freunde an der Sache empfindet, und weiteren Faktoren, z.B. Mobbing.

Zusätzliche Wirkfaktoren, die Stress und letztlich damit verbunden auch Depressionen in gefährlicher Weise auswuchern lassen können, sind der weiter oben angemerkte Punkt, dass eine wichtige Bezugsperson einen enttäuscht oder verstirbt. Auch die Scheidung, die Trennung der Ehe also, kann in das Gesamtspiel der sich nach unten drehenden Abwärtsspirale mit hineinwirken.

Weitere Faktoren, die im Leben eines Menschen den Stresspegel zusätzlich in die Höhe treiben können, sind etwa: Die Belegung der Person mit einer Gefängnisstrafe, sexuelle Probleme, die Veränderung der finanziellen Verhältnisse, familiäre Probleme, veränderte Schlaf- und/oder Essgewohnheiten oder z.B. auch die gedankliche Vorspiegelung von "tollen Dingen", die andere (etwa Millionärsfamilien) im Fernsehen erreicht haben und man sich durch diese selbst als etwas "Schlechteres" fühlt, der/die trotz allen Wirkens nie im Luxus der Schönen und Reichen schwelgen können wird.

Solche psychologischen Zustände können bis hin zu einer Neurose auswachsen. Um bei unserem Thema der Depressionen zu bleiben, wollen wir nur kurz die depressive Neurose ansprechen. Diese verzerrt sehr häufig die Realitätswahrnehmung von Menschen. Durch auch nur drohende Verluste, welche oft eingebildet sind, entwickelt sich ein Zustand der langen Traurigkeit, aus dem man nicht mehr ohne fremde Hilfe herauskommen wird.

Begleitend wird von betroffenen Personen etwa auch häufig über die Unfähigkeit geklagt, sich konzentrieren zu können, was i.d.R. mit der Verkoppelung einhergeht, einen Verlust der Selbstsicherheit zu erfahren. Durch die Verkettung der unterschiedlich, ineinandergreifenden Punkte, kann es zudem zu einer Abgestumpftheit, ständige Gereiztheit und damit letztlich auch zu einer schlechten Gesundheit, mit körperlichen Auswirkungen, kommen. Bei der depressiven Neurose geht das Zusammenwirken einer als neurotisch klassifizierten Persönlichkeitsstruktur, welche unter Gemütsstörungen leidet, oft mit externen Auslösefaktoren einher.

Bücher über Depressionen und Burnout

  
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