Auf dem Weg zur Zombiegesellschaft?


(C) Jorge David, 2012/13, Bild: Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Dort wo geforscht wird, sind ab und an auch die Zombies nicht fern. Im folgenden Fall behandelt man speziell mit Blick auf die "verzombisierte Jugend" das Thema. Durch die Digitalisierung, ein stets schneller werdendes Leben, Narzissmus und andere Einflüsse drohe im schlimmsten Fall der gesellschaftlichen Auswüchse sogar eine Art der in Filmen beworbenen Zombieapokalypse. Von einer solchen geht jedoch derzeit noch die Minderheit der Volkslenker und Beobachter aus. Ist aber z.B. der Einsatz von mehr Computern und Co. in Klassenzimmern sinnvoll oder eher nicht, stellt man die Frage. In einem anderen Kommentar stellte man so etwas wie ein Brainwash-Programm fest, das auf die Jugend abstrahlt. Extreme, die psychologisch auf die jungen Hirne einprasseln, seien von diesen medial wahrgenommen unter anderem "Schocker", wie die Ukrainekrise, Islamischer Staat, die Eurokrise und so weiter. Irgendwann stumpft die Z-Jugend ab oder dreht in welcher spezifischen Weise auch immer hohl.

Mit "lenkenden Einflüssen", wie man denn nun durch, auch negative, Einwirkungen Individuen zur vorgeplanten Reaktion bringen könnte, beschäftigte sich in der Vergangenheit z.B. das ominöse Tavistock-Institut von London, das zudem für die EU "Forschungen" betreibt. Soziologisch gesehene Momente könnten insgesamt bei Jugendlichen heutzutage mit dafür sorgen, dass sie in diesem Fall zu regelrechten: Konsumzombies mutieren. Weitere Strukturen sahen jedoch, ganz zu schweigen davon, dass "harte Zombies" in Sicht wären, eher den Trend zum "angepassten Hosenscheißer". Beeinflusst werden junge Menschen bekanntlich durchs Fernsehen oder Inhalte aus dem Internet, z.B. durch: Serien wie "The Walking Dead". Diese hätten, einer Studie zufolge, aber auch dazu beigetragen, nicht nur selbst einen auf Zombie machen zu können, sondern man habe herausgefunden, dass Kinder und Jugendliche Angstzustände bekamen, weil sie solche Dinge zuvor medial absorbierten. Das soll nun aber natürlich kein unterschwelliger Aufruf dazu sein, auf Methoden zurückzugreifen, wie sie in der ehemaligen DDR zu sehen waren, um mit den Worten des Mauerfallstars Gorbatschow zu sprechen, dass diese Jugend dann "selbstlos für unsere Ideale zu kämpfen" hat.

Neben den eher allgemein gehaltenen Bezeichnungen, welche Umstände denn nun in das Raster "Zombifizierung" fallen könnten, gab es auch solche, wonach gleich ganze Staaten, wie Nordkorea, durch ihre gefahrene Politik und der dortigen Menschenrechtslage zu Zombies würden und außerdem die restliche Welt bedrohen. Mit Blick nun aber auf die in den letzten Jahrzehnten bis heute hin immer populärer gewordenen Figuren, wie Zombies, Vampire, Aliens, Geister, Monster, Magier und so weiter - in Filmen, Büchern und Co. - beflügeln diese psychologisch gesehen das magische Denken von Individuen, um sich in eine Welt abseits der realen zu flüchten, die man ablehnt. Aus derartigen Haltungen heraus entwickelten sich offenbar auch solche Kulte, wie mit dem Namen Thelema, der einst begleitet wurde durch Stichworte wie Sexualmagie, magisches Vögeln und Schlachten. Er soll in jüngerer Zeit sogar auf bekannte Promis Einfluss ausgeübt haben.

Düster wirkende und die Massen beeinflussende Stars, wie Ozzy Osbourne, standen in anderer Hinsicht nicht nur auf Zombiezeugs, sondern wohl auch auf solche Dinge, die als "Hexensabbat" in die Geschichte eingingen - wo im Rahmen solch historischer Gelüste gerne die eine oder andere kranke Orgie absolviert wurde, wie zuvor schon in der Oberschicht des alten Roms. Doch blicken wir lieber wieder zurück auf unsere Tage. Da, wo bereits vor Jahren seltsame Zombieaufmärsche gesichtet wurden, schienen auch die Kommunisten nicht weit zu sein. In österreichischen Gefilden absolvierte die "Kommunistische Jugend" in 2012 zum Beispiel eine "Zombie-Demo" aus Protest gegen einen möglichen Kriegseinsatz in Syrien. In kommunistisch-marxistischen Kreisen sah man allgemein in alter Tradition zudem Vorteile der Zombies für unsere Welt, denn diese "kennen keine Klassen", wie es heißt. In einer solchen "Solidarität" der Zombiehorde vereint fühlt man sich ja auch gleich als einzelnes bedeutungsloses Individuum viel stärker. Solche massenpsychologischen Tricks und Kniffe hatte bereits u.a. Goebbels zur Anwendung gebracht, um in diesem Fall die Nazi-Zombies auferstehen zu lassen, welche dann irrational teils bis zur letzten Patronenhülse „das Vaterland verteidigten“.

Bei den sogenannten "Walks" der Zombies, also den immer hipper werdenden "Wanderungen", welche durch Leute in Massenveranstaltungen heutzutage organisiert und absolviert werden, will man nicht nur durch ein gruseliges Outfit auffallen, sondern nascht gerne neben Hirnen auch mal blutige Herzen, zumindest in der Öffentlichkeit solche künstlicher Gestalt. In Deutschland, der Schweiz und Österreich gab es solche Veranstaltungen auch schon. In Leipzig z.B. vertraten "Zombies" eher spaßig das Motto: "Wir fordern mehr frisches Hirn und weniger Lagerhaltung". Das zersetzende Phänomen ist aber nicht nur in europäischen Gegenden "aktiviert worden", sondern auch in den USA und UK beheimatet. Für die in Deutschland seit einigen Jahren gefeierten "Zombie-Paraden" wird auf einschlägigen Seiten groß dafür getrommelt, daran teilzunehmen. Etwa auf der folgenden kommerziellen Seite, wo es werbetechnisch heißt: Warum also nicht selbst zum Zombie werden und mit Gleichgesinnten beim Zombie Walk Spaß haben? Hier geht es vor allem darum, Kostüme, Masken etc. an die potentielle Zombiebrut zu verhökern.

Doch damit sich Menschen auch "ungeschminkt" in wilde Zombies verwandeln können, ist entweder eine tiefsitzende psychologische Ursache vonnöten, um überhaupt auf den Gedanken zu kommen, jetzt einen auf Zombie zu machen oder es könnten auch auf unfreiwilliger Basis indirekt Zombies entstehen, womit wir bei dem Thema Drogen sind. Crystal Meth soll als krasse Modedroge schon aus so manchem Schönheitskönig einen wilden Zombie gemacht haben. Wegen der Ausbreitung der häufig aus "östlichen Gegenden" in "westliche Gefilde" geschmuggelten Drogen zeigte sich sogar die deutsche Bundesregierung besorgt. Solche Substanzen wie "Cloud Nine", um an dieser Stelle nicht von dem Solo-Album des George Harrison zu sprechen, das nach der Trennung der Beatles veröffentlicht wurde, verleiten dazu, sich wie bei Resident Evil als "tollwütiger Hund" zu benehmen und Menschen anzuknabbern. Verfällt der Körper und Geist, verfällt auch die Gesellschaft nach und nach.

Neben solchen Drogen, die als illegal gelten, gibt es offenbar aber auch legale "Mittelchen", um sich nachhaltig in Richtung Zombiezustand zu entwickeln, wie man in dem Buch: "Die sedierte Gesellschaft" durchklingen lässt. Als eine Art mildere Droge bezeichnet werden könnten, um kurz auf den eingangs angemerkten Punkt der "Digitalisierung" zu sprechen zu kommen, die mobilen Endgeräte (Smartphones, Tablets usw.), an denen immer mehr Leute kleben wie sonst nur Fliegen am Hundehaufen. Besonders interessant ist hier als Beispiel etwa die ins noch harmonisch-zombifizierte tendierende Szenerie an Bahnhöfen oder Flughäfen, wo zahlreiche Leute auf das "strahlende Etwas" blicken, bis der Zug ankommt oder das Flugzeug startklar fürs Boarding ist. Die Substanz der Suchtentwicklung zum Eintauchen in virtuelle Scheinwelten wird entsprechend in Fachkreisen häufig spaßig bezeichnet als "virtuelles Koks". Daneben sei laut Untersuchungen außerdem herausgekommen, dass, was vielleicht zur allgemeinen "Zombifizierung" mit beiträgt, solche Geräte bei längerer Nutzung wahre "Emotionskiller" sein könnten.

In den USA wäre übrigens wegen der stets zunehmenden Zombiepanik fälschlicherweise sogar schon vor geraumer Zeit "Zombie-Alarm" ausgelöst worden, was die meisten aber nicht davon abhielt, am sog. "Black Friday" in einen zombieähnlichen Zustand zu versinken und sich um Rohlinge, Klamotten aller Art oder etwa auch Plastikdildos zu prügeln. Das CDC, Centers for Disease Control and Prevention, als US-amerikanische Gesundheitsbehörde warnte offiziell vor den Untoten in der Öffentlichkeit. Geübt für den "großen Kampf", gegen die Zombiehorden, wurde später fiktiv im Film World War Z mit Brad Pitt. Die wilden Zombies in der Filmhandlung werden massig niedergemäht. Durchklingen tut hier aber folgendes: Die UNO sei der Retter der Welt, die Menschheit das Problem. Sollten Zombie-Horden eines Tages die Straßen bevölkern, gelte es für die noch nicht infizierten Leute "gerüstet zu sein". In Deutschland warnten in der Zwischenzeit Behörden vor einem angeblich gesehenen Terroranschlag durch Biowaffen. Das war vor dem Ausbruch der Ebola-Irritationen in Afrika. Wegen dieser stachen zuletzt dortig immer noch verbreitete heidnisch-religiöse "Traditionen" ins Auge. Online streute man z.B. Gerüchte, wonach die Ebola-Viren aus den Toten Zombies machen würden.

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