Wirtschaft: Warum Nationen scheitern


Warum Nationen scheitern: Die Ursprünge von Macht, Wohlstand und Armut

Im Buch "Warum Nationen scheitern" nimmt man u.a. die teils gewaltigen Unterschiede im Einkommen und den Lebensstandards unter die Lupe, welche zwischen den reicheren Ländern der Welt, z.B. den USA, Großbritannien oder Deutschland, und den ärmeren, wie im sub-saharischen Afrika, in Zentralamerika oder in Südasien, bestehen. Außerdem geht man auf alte Systeme ein - wobei das jüngere Großkonstrukt der Sowjetunion klar als Negativbeispiel erkannt wurde, welches zwar zunächst ein, den Autoren nach, passables Wirtschaftswachstum verzeichnet hätte - auch dank ausländischer "Maßnahmen", die Potentiale seiner Bürger aber nicht weiter ausschöpfen konnte. In "Warum Nationen scheitern" der Wirtschafts- und Politikwissenschaftler Daron Acemoglu und James A. Robinson untersucht man, wie sich unterschiedlich beeinflussende Muster und Faktoren im Laufe der Zeit auch wiederholen könnten und weshalb diese sich ab und zu verändern. Im historischen Rückblick geht man dazu etwa auch auf die Revolutionen 1688 in England und 1789 in Frankreich ein. Man versucht zu beurteilen, ob sich die Situation heute in Ägypten - bis zum Publikationsstand - gewandelt hatte und ob die in jenen Gefilden jüngst eingeschlagene sog. "Revolution", die Mubarak stürzte, zu einer Reihe neuer Institutionen führen hätte können, die "gewöhnlichen Ägyptern" zu Wohlstand verhelfen.

Eingestehen muss man aber auch ganz klar später im Verlauf: "Für den Normalbürger ist es generell schwierig, wirkliche politische Macht zu erringen und die Funktionsweise seiner Gesellschaft zu verbessern". Zumindest seien gewisse "Wandlungen" möglich, um die Situation des Systems zu stabilisieren - z.B. rückblickend in England, Frankreich und in den USA sowie in Japan, Botswana und Brasilien. Äußere Faktoren angesprochen heißt es, dass die Geschichte belegen würde, dass es keinen einfachen oder dauerhaften Zusammenhang zwischen Klima oder Geographie und wirtschaftlichen Erfolg gäbe. Es würde nicht zutreffen, dass "die Tropen immer ärmer gewesen sind als gemäßigte Breiten". Es hätten zur Zeit der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus in den Gebieten südlich des nördlichen Wendekreises und nördlich des südlichen Wendekreises, heute Mexiko, Zentralamerika, Peru und Bolivien, "die großen Zivilisationen der Azteken und der Inka" gelebt und deren Reiche waren dem Informationsstand der Publikation nach für damalige Verhältnisse politisch durchaus zentralisiert und in ihrer Gestaltung komplex - jene Strukturen bauten etwa Straßen und leisteten sogar eine Art "Hungerhilfe".

Das Buch "Warum Nationen scheitern", welches ergänzend zu weiteren Publikationen gelesen werden kann, umfasst 15 Kapitel, in denen die Autoren untersuchen, welche Ursachen für den wirtschaftlichen und politischen Erfolg oder halt auch Misserfolg von Staaten verantwortlich sind oder sein könnten. Am interessantesten erscheinen speziell die Ausführungen über die Unterschiede zwischen Nordkorea - Südkorea und ihre Ursachen. Zudem nimmt man sich unter anderem den Themen an: Im Kapitel "Theorien, die nicht funktionieren": Die Geographie-, Kultur- und Ignoranz-Hypothese. Im Kapitel "Die Schaffung von Wohlstand und Armut": Wohlstandsmotoren, die Ökonomie am 38. Breitengrad. Im Kapitel "Umkehr der Entwicklung": Gewürze und Völkermord, Die duale Wirtschaft. Im Kapitel "Die Verteilung des Wohlstands": Ganovenlehre, Die Suche nach der Moderne. Weiterhin gibt es auch die Kapitel: Warum Nationen heute scheitern, Der Teufelskreis, Wohlstand und Armut verstehen. Bei Interesse können Sie das Buch "Warum Nationen scheitern" der Autoren Daron Acemoglu und James A. Robinson in der aktuell 1. Auflage aus dem Verlag FISCHER Taschenbuch unter der ISBN (978-3596195589) oder direkt über das Internet unter folgender Quelle beziehen:

Hier: Warum Nationen scheitern

 

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