Obama fabuliert: Atombombe in New York


(C) Roman Iakoubtchik, 2013, Bild: flickr (CC BY-SA 2.0)

Beim Atomgipfel von Den Haag hätte der US-Präsident Barack Hussein Obama dargestellt, er mache sich derzeit nicht über Russland große Sorgen, da jenes Konstrukt eine Regionalmacht wäre, sondern darüber, dass an der US-Ostküste in New York (Manhattan) eine "Atombombe" hochgehen könnte. Die Zitierung durch die Springer-Publikation "Bild" wurde wie folgt getätigt: "Ich habe weitaus mehr Angst davor, dass eine Atombombe in Manhattan explodieren könnte". Zitierungen in anderen Medien wurden anhand der Übersetzung in ähnlicher Weise vollzogen, wie: "Ich mache mir hinsichtlich unserer Sicherheit weiterhin größere Sorgen, dass eine Atombombe in Manhattan explodieren könnte". Den Originaltext von Obama, als er einem Journalisten im Rahmen der Pressekonferenz in Den Haag eine entsprechende Frage beantwortet hatte, gibt es (hier) als Video zu sehen bzw. zu hören.

Auf dem angemerkten Gipfel ginge es auch um die sog. schmutzigen Bomben, denn verschiedene Strukturen könnten konventionellen Sprengstoff in Zukunft radioaktive Stoffe beimischen. Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte meinte Medienberichten zufolge, dass der "Nukleare Terrorismus" eine große Gefahr in der heutigen Zeit sei. Es gehe bei den Gesprächen auch darum, wie man atomwaffenfähiges Material besser schützen kann, damit dieses nicht in die Hände von Strukturen fällt, welche es für terroristische Anschläge nutzen könnten - in der Vergangenheit gab es Berichte unter den Stichworten: "Koffer" und "Atomwaffen". Laut offiziellen Angaben der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) würden im Durchschnitt pro Jahr 100 mal "Vorkommnisse" auftreten, die etwas damit zu tun haben, dass irgendwo auf der Welt radioaktives Material verschwindet, etwa aus Krankenhäusern oder anderen Einrichtungen. Angeblich würden weltweit rund 2000 Tonnen waffenfähiges Material im Umlauf sein. Nicht auf der Tagesordnung würden beim Gipfel übrigens Kernwaffen und Atomkraftwerke stehen.

Warum Obama nun ausgerechnet New York ansprach, dass angeblich die Sorge bestünde, dass dort eine Atombombe hochgehen könnte, bleibt nebulös - genauso gut hätte er ja auch "Washington" oder sonst eine größere Stadt nennen können. Die Wörter Atombombe und New York fielen in der Vergangenheit im Zusammenhang damit, dass die Nazis angeblich an passenden Raketen und eigenen Atomsprengköpfen gewerkelt hätten, welche Manhattan erreichen sollten. Zur Thematik heißt es in dem Buch "Hitlers Bombe" (zum Atombombenprojekt der Nazis) des Autors Rainer Karlsch unter anderem, indem hier Albert Speer zitiert wurde: "wir müssen nur noch ein Jahr durchstehen, dann haben wir den Krieg gewonnen [...] Ein Atomexplosivstoff, so groß wie diese Schachtel, ist imstande, ganz New York zu zerstören". Nach dem forcierten WK2 hatten die Sowjets Uran für ihr Atomprojekt in Ostdeutschland (u.a. Thüringen) ausgebeutet, wozu berichtet wurde: Radioaktive Abfälle der Wismut (mehr). Die USA selbst hatten vor dem Ende des WK2 bereits unter dem Manhattan-Projekt Forschungen (Bau einer Atombombe) betrieben.

Der Autor Harald Fäth schrieb in seinem Buch "1945 - Thüringens Manhattan Project" zur Thematik Nazi-Bombe: "Eine A-Bombe, montiert auf einer Interkontinentalrakete, und abgefeuert z.B. auf New York oder Washington, hätte die Alliierten mit Sicherheit so geschockt, dass ein Friedensabkommen möglich gewesen wäre". In dem Buch sind auch Originalkarten abgedruckt, welche den (aus heutiger Sicht im Rahmen der Konfabulation) interessant wirkenden Zielplan: New York, Stadtteil Manhattan zeigen. Zur Thematik der "Atombombe" in New York (bzw. Manhattan) gab es in den vergangenen Jahrzehnten teils bizarre Meldungen. In 2002 hätten Forscher am Computer die möglichen Folgen eines nuklearen Terrorschlags "simuliert", wozu etwa Spiegel berichtete: Atombombe in New York würde 250.000 Menschen töten. In dem Artikel wurden auch Anschläge mit einer "Dirty Bomb" (schmutzigen Bombe) angesprochen oder welche auf Atomkraftwerke. In anderen weit vorangehenden Untersuchungen sei herausgekommen, dass New York City als Atomziel dienen könnte und rund 2,5 Millionen Menschen sofort tot und rund 3,6 Millionen weitere würden sofort schwer verletzt sein, würde eine Atombombe mit etwa einer Megatonne Sprengkraft über New York explodieren, wie im Oktober 1980 (Zeiten des sogenannten "Kalten Krieges") Spiegel unter dem Titel Atomziel New York: Chance für Schaben berichtete.

In 1981 gab es eine Studienvorstellung welche sich um das Thema drehte: Die Atombombe liegt in Manhattan. Diesbezüglich hatte damals auch der US-amerikanische Fachautor Larry Collins die Arbeitsweisen der sog. "NEST" (Nuclear Emergency Support Team) beschrieben, eine Gruppierung die für das National Nuclear Security Administration tätig ist. In den Vorjahren und danach gab es diverse fiktive Übungen, welche sich darum drehten, dass in New York eine Atombombe sein könnte. Eine offenbar real wahrgenommene Szenerie gab es in 1975, als eine Drohung ausgesprochen wurde, welche nicht fiktiv gewesen sei. Atom-Erpresser hätten damals 30 Millionen US-Dollar gefordert. In dieser US-Gegend war man offenbar schon immer atombegeistert. In New York wurde der erste Atombombenfilm "Anfang oder Ende" uraufgeführt.

Der aus einer österreichisch-jüdischen Familie aus New York (geborene) stammende Samuel T. Cohen als Erfinder der Neutronenbombe (laut Cohen: die vernünftigste und moralischste Waffe, die je erfunden wurde) war erst vor wenigen Jahren in 2010 in Los Angeles (KALIFORNIEN) verstorben. Der bekannte Psychodoktor Sigmund Freud (mehr), welcher verwandt war mit dem bekannten Propaganda-Meister Edward Louis Bernays (Urenkel des Hamburger Rabbiners Isaak Bernays), hatte frühzeitig mit Albert Einstein über "Krieg" in neuen "Dimensionen" konfabuliert. Ein bekanntes Werk war bspw. "Warum Krieg?". Freud als Sohn jüdischer Eltern aus Österreich war übrigens Mitglied der im Jahr 1895 gegründeten Wiener Loge von B’nai B’rith, welche als Organisation rückblickend zuvor in 1843 in den Vereinigten Staaten von Amerika, New York, als geheime Loge von 12 jüdischen Einwanderern aus Deutschland gegründet worden war.

Deutlich später, im Rahmen des Phänomens des Terrorismus, hieß es laut gleicher Publikation Spiegel, dass man in New York schmutzige Bomben mit neuartigen Spürgeräten finden wolle. Es wurden unter anderem an diversen Gebäuden passende "Detektoren" installiert, der Zoll untersuche mit entsprechenden technischen Mitteln Container die ins Land kommen und auch Polizeibeamte von New York hätten welche (Detektoren) am Körper, wenn diese auf Streife gingen. "Spiegel" hatte den Beitrag unter dem Titel: Die nukleare Aufrüstung der islamischen Terroristen - Atombombe im Namen Allahs gebracht. US-Präsident Barack Hussein Obama hatte übrigens auch schon in der Vergangenheit vor einer "Atomgefahr" gewarnt. Beim Gipfel zur Nuklearsicherheit in Kalifornien in 2010 meinte er: "Wenn es jemals eine Detonation in New York, London oder Johannesburg geben sollte, wären die Konsequenzen für Wirtschaft, Politik und Sicherheit verheerend". Der neue iranische Präsident Hassan Rohani meinte im vergangenen Jahr (2013) bei der Uno-Vollversammlung, er schlage die Vernichtung aller Atomwaffen vor (dialektisch stehend möglicherweise für die Vernichtung der Atomwaffen, durch die Vernichtung dieser selbst und für sich). Die Offerte zielte einigen Beobachtern zufolge vor allem auf Erzfeind Israel ab.

Nachfolgend gab es im November Berichte unter dem Titel: US-Milliardär fordert Abwurf einer Atom-Bombe auf den Iran. Jene Äußerungen stammten von der Person und Kasino-Milliardär: Sheldon Adelson, dessen Familie vom Russischen Reich in die Vereinigten Staaten auswanderte (mehr). Weitere Personen wie Naftali Bennett von der israelischen Partei HaBajit haJehudi (Jüdisches Heim) meinten Ende vergangenen Jahres: Atombombe in New York. Es hieß, dass in einigen Jahren eine Atombombe in einem Koffer in New York explodieren könnte oder eine Atomrakete in Rom einschlägt (mehr). Auch Israel hat Atomwaffen. Vor wenigen Monaten hieß es in Deutschland: KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) will Dokumente zu Israel-Zahlungen nicht rausrücken, genannt wurde auch der Name des ersten deutschen System-Octogon Bundeskanzlers Konrad H.J. Adenauer der geformten Partei CDU (mehr). Bezüglich der Thematik Naher Osten wurde zuletzt auch öfters das Internationale Institut für strategische Studien angeführt. Jene Struktur kam vor einiger Zeit zu der Erkenntnis: "Saddam ist nur noch wenige Monate von einer Atombombe entfernt" (mehr unter).

Der GRU-Überläufer (Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije) Stanislav Lunev meinte vor Jahren in 1992, dass zur damaligen Zeit nach der Selbstauflösung der Sowjetunion der russische Generalstab nach wie vor darauf hingearbeitet hätte, einen atomaren Krieg gegen die USA zu führen. Im Rahmen dazu sei u.a. vorgesehen gewesen, dass die Ermordung bedeutender US-Politiker und -Militärs geschehen könnte, kurz "vor einem bevorstehenden Angriff". Lunev sprach unter anderem von der Verwendung atomarer Kofferbomben. Der ehemalige russische General Alexander Lebed sprach zu seiner Zeit von mindestens 100 derartigen Kofferbomben, die schon 1996 verschwunden seien. Die ukrainische Presse berichtete vor Jahren, in der Ukraine seien 200 der früheren sowjetischen Kernwaffen spurlos verschwunden (siehe ggf. WorldnetDaily, 14. Dezember 2002 - Bush, Blair warned of Bin Laden nukes. Newsmax, 7. Oktober 2002 Ukraine Abets Terrorism o.a. FSO Geopolitical Global Analysis with J. R. Nyquist for 07-09-2002 The Chechen War and bin Ladens Nukes).

  
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