Buch: Von Babylon nach Rom - Hislop


Von Babylon nach Rom

Der Autor Alexander Hislop wird als ehemaliger Pastor der Free Church of Scotland, also der reformierten Freikirche in Schottland (einer Abspaltung von der Schottischen Staatskirche), heute von diversen konkurrierenden Strukturen meist kritisch gesehen, da er teils heftige Kritik an der römisch-katholischen Kirche übte. In 1900 gründeten übrigens später verschiedene Splittergruppierungen der Free Church of Scotland die United Free Church of Scotland (UFC). Ein bekanntes Werk von Hislop trägt den Titel: "Von Babylon nach Rom" (englischer Titel ist: The Two Babylons) - hier geht er aus seiner Sicht der Dinge auf den angeblichen Ursprung der römisch-katholischen Religion ein.

Erzählt wird von einer sogenannten "Dreiheit in der Einheit", einem Kinde, welches aus dem ehemaligen Assyrien entstammt, dann einem Kinde aus dem alten Ägypten und aus Griechenland und später schwenkt man auf die Festlichkeiten um: "Weihnachten und Mariä Verkündigung" (bzw. Verkündigung des Herrn; ein Fest am 25. März), "Ostern" (im Christentum die jährliche Gedächtnisfeier der Auferstehung Jesu Christi), "Die Geburt Johannes des Täufers" (bekannt als Johannistag; als der Gedenktag der Geburt Johannes des Täufers am 24. Juni) oder auch "Das Fest Mariä Himmelfahrt" (ein sog. Hochfest der römisch-katholischen Kirche am 15. August).

Später heißt es gegen Ende des Buches im Abschnitt "Der große rote Drache": "Und es erschien ein anderes Zeichen im Himmel, und siehe, ein großer, roter Drache". Der rote Drache auf walisischen Produkten (Wales; UK) wirbt noch heute mit dem Stolz auf das alte Nationalsymbol und für die Macht Chinas. In seinen Publikationen, wie Von Babylon nach Rom, stellt Hislop die Behauptung auf, dass die römisch-katholische Kirche ein babylonischer Mysterienkult sei und zudem heidnisch geprägt ist, während die Protestanten den "wahren Jesus" und den wahren Gott verehrten.

Die von Hislop angestellten Nachforschungen über die Zusammenhänge antiker Mysterien-Religionen und Mythologien, die sich laut einleitenden Worten des Buches wie ein roter Faden durch die Weltgeschichte verfolgen ließen, seien später auch die Grundlage für viele weitere Veröffentlichungen neuerer Autoren gewesen. Mit der Analyse des babylonischen Kultes wäre es machbar, götzendienerische Elemente "aufzuspüren und auszumerzen", womit man laut Zitierung des Paulus, "Verheißung und Segen" erlangen könnte. Von verschiedenen Kritikern werden Veröffentlichungen von Hislop als ein maßgebliches Werk protestantischer Apologetik (Verteidigung ggf. einer Welt-Anschauung) angesehen.

Bei Interesse können Sie das Buch "Von Babylon nach Rom" mit 480 Seiten des Autors Alexander Hislop, verstorben im März des Jahres 1865 in Arbroath (Ostküste Schottlands), in deutscher Sprache unter der ISBN (978-3893973774) oder direkt über das Internet unter der folgenden Quelle beziehen (hier).

  
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