DE: SPD-Ministerin für Zwangsfrauenquote


(C) K.Tegtmeyer, 2006, Bild: flickr CC BY 2.0)

Die Frauenquote in ihrem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf. Laut der deutschen SPD-Ministerin Manuela Schwesig für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sei ein angeblich freiwilliger Versuch gescheitert, in der Wirtschaft Deutschlands entsprechende Vereinbarungen für die Etablierung der Frauenquote zu treffen. Der Anteil an weiblichen Individuen sei gar laut der Ministerin zurückgegangen, weshalb man nun ernste "Konsequenzen ziehen" wolle.

Schwesig selbst war rückblickend nach der Studienzeit unterwegs als Bürokratin in diversen Positionen und hat sich von Staatsknete bezahlen lassen, entweder als ehrgeizige Steuerfahndungsprüferin, als SPD-Landesvorsitzende Mecklenburg-Vorpommern oder halt nun auch als Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der Vorteil derartiger Jobs liegt auf der Hand, die an bürokratische Individuen ausbezahlten Gelder stammen von jenen die (noch) in der freien Wirtschaft arbeiten gehen – das Geld fließt entsprechend permanent; trotz Müllideen wie der Zwangsfrauenquote.

Im von steueralimentierten Bürokratenjobs psychologisch geprägten Leben fällt es entsprechend auch leichter, Unternehmen dann planwirtschaftliche Quoten aufzuerlegen. Wie man darauf kommt, dass Frauen nun im Rahmen der von UNO und EU vorgegebenen Gleichstellungs-Ideologie höhergestellte Wesen seien und per Zwang irrationale Quoten durchgedrückt werden sollen, bleibt nebulös - zumal immer öfters Frauen nicht nur ihre Männer anhand derer Hormonschwankungen auch außerhalb der eigenen vier Wände terrorisieren. Selbst die gelangweilten Millionärs-Stars Geissens machen vor, dass Carmen den dominierenden Part inne hat.

Laut Welt am Sonntag strebe Schwesig auch im öffentlichen Dienst eine passende Quotenregelung an. Möglicherweise könnte diese später auch noch ausgeweitet werden - in von männlichen Individuen dominierten staatlichen Strukturen sollten vorsorglich besser schon mal die Schmuddelkalender von der Wand abgehängt werden. Das erst mal geplante ominöse Gesetz zur Förderung von Frauen in Führungspositionen könne 2015 nach der Ministerins "Plänen" in Kraft treten, heißt es. Mehr als 2.500 Unternehmen, die entweder börsennotiert oder mitbestimmungspflichtig sind, sollen die Frauenquote einführen, demnach mittels "verbindlicher Quotenziele".

Bei Nichteinhalten der verbindlichen Quoten soll es nach Worten Schwesigs Sanktionen geben. Der Bund (öffentliche Dienst) müsse laut Schwesig mit gutem Beispiel in Belangen Zwangsquote vorangehen. "Das heißt, dass wir mindestens für die Spitzenpositionen Vorgaben brauchen, die nicht hinter dem zurückbleiben, was wir von der Wirtschaft fordern". Die Schweizer Weltwoche meinte vor einigen Jahren noch: "Vorteil Frau - Wie Frauen am Arbeitsplatz systematisch bevorzugt werden".

Laut Koalitionsvertrag heißt es: "Wir unternehmen neue Anstrengungen für die Gleichstellung der Frauen, etwa durch die Einführung einer Frauenquote und durch das Recht, aus einer Teilzeitbeschäftigung wieder in eine Vollzeitstelle zurückzukehren [...] Wir wollen den Anteil weiblicher Führungskräfte in Deutschland erhöhen. Deshalb werden wir [...] Geschlechterquoten in Vorständen und Aufsichtsräten in Unternehmen gesetzlich einführen [...] Aufsichtsräte von voll mitbestimmungspflichtigen und börsennotierten Unternehmen [...] sollen eine Geschlechterquote von mindestens 30 Prozent aufweisen [...] Darüber hinaus werden wir Maßnahmen für die Privatwirtschaft ergreifen, die eine Förderung von Frauen in allen Betriebshierarchien zum Ziel haben [...] Auch für die wissenschaftlichen Führungsgremien wollen wir einen Anteil von mindestens 30 Prozent erreichen".

  
Bücherindex Bild Link

Weitere Inhalte