Tragikomödie: 45 Minuten bis Ramallah


45 Minuten bis Ramallah

Eigentlich ist der Konflikt im Nahen Osten nun nicht unbedingt für jeden ein Freudenfest. Dennoch zeigt man in dem Film 45 MINUTEN BIS RAMALLAH, dass man in dieser Ecke der Welt durchaus eine Komödie in Filmformat zustande bringen kann, wenn auch eine Tragik-Komödie. Rafik, der im Film durch Karim Saleh gespielt wird, hatte wohl einiges an Glück gehabt, um aus dieser finsteren Ecke der Welt nach Deutschland zu kommen. In seiner neuen Heimat Deutschland findet er sogar einen Job in einem Restaurant.

Doch eines Tages trudelt eine Hochzeitseinladung bei ihm ein, er soll zurück, in die narzisstische Hölle des Nahen Ostens. Erst sträubt sich Rafik zwar vor dem Trip, doch letztlich entschließt er sich doch nach Jerusalem zu fliegen. Dort angekommen, geht der Stress auch schon los - alte beendet geglaubte Konflikte brechen wieder auf, mit seinem Vater. Jene Irritationen werden derart weit getrieben, dass der Vater von Rafik einen Herzinfarkt erleidet und verstirbt. Sein Bruder und er selbst stehen nun vor einem "kleinen Problem".

Daten:

Kinostart in Deutschland ist am 5. Dezember 2013

Die Tragikomödie ist im Verleih von "Zorro"

  
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