DE: Grundsteuer soll reformiert werden


(C) Ludovic Bertron, 2009, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

In Deutschland soll es Mehreinnahmen von etwa einer Milliarde Euro geben, indem eine Reform der Grundsteuer umgesetzt wird, forderte jüngst der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg. In der Sache würde es wohl speziell um die sog. Luxusimmobilien gehen. Gegenüber der Rheinischen Post zog er den Vergleich, dass eine Luxuswohnung am Starnberger See in Bayern, wofür der Käufer 20.000 Euro pro Quadratmeter ausgegeben hat, mit einer solch höheren Steuer belegt werden kann, als etwa ein Wohnungskäufer in Mecklenburg-Vorpommern, der nur 800 Euro pro Quadratmeter ausgegeben hat.

Landsberg zufolge wäre eine solche Reform in Deutschland, was die Grundsteuer anbelangt, längst überfällig. Im Osten Deutschland gelte immer noch die Bemessungsgrundlage von 1935 und im Westen Deutschlands die von 1964. Diese wäre seinen Worten zufolge nicht mehr zeitgemäß. Auf der anderen Seite hatte er auch die Grundstücke angesprochen, welche diesen Vorstellungen zufolge in Zukunft stärker nach ihrer Lage und nicht nur nach der Größe bewertet werden sollten.

  
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