Facebook: Jibbigo für bessere Spracherkennung aufgekauft


(C) cambodia4kidsorg, 2009, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Das Unternehmen Facebook Inc. hatte nun die Firma aufgekauft, die hinter der Software "Jibbigo" steht und welche im Bereich der Spracherkennung tätig ist, hieß es laut einem Sprecher von Facebook. Mit Hilfe von Jibbigo soll es Nutzern auf Facebook ermöglicht werden, vorhandene Sprachbarrieren zu überbrücken. Mit einer entsprechenden App soll es möglich sein, eine Übersetzung von Fremdwörtern mit einer Auswahl aus 25 Sprachen zu vollziehen, heißt es.

Das zu implementierende Programm soll sowohl geschriebene als auch gesprochene Wörter erkennen. Das US-amerikanische Unternehmen Facebook Inc. gibt zu verstehen, dass sich mit der Software neue Möglichkeiten eröffnen würden. Man könne zum Beispiel bei Facebook veröffentlichte Posts (Beiträge) schnell und einfach übersetzen lassen. Mit der Jibbigo-Software sei es viel einfacher Übersetzungen durchzuführen, als etwa in einem Wörterbuch zu blättern, gibt man bekannt.

Unter anderem hat das im US-amerikanischen Pittsburgh (Pennsylvania) ansässige Unternehmen (Mobile Technologies, LLC) mit "Jibbigo" eine Software entwickelt, mit welcher gesprochene Wörter automatisch in eine andere Sprache übersetzen werden können. Der Facebook-Manager Tom Stocky gibt zu verstehen, dass bereits mehr als eine Milliarde Menschen auf der Welt Facebook jeden Monat nutzen würden. Demnach sei die getätigte Übernahme eine Investition in die langfristige Zukunft von Facebook.

Er hob hervor, dass Spracherkennung ein wichtiger Weg für die Menschen im Umgang mit mobilen Endgeräten und dem Netz werden soll. Mit der angeführten App Jibbigo hat man derzeit die Auswahl aus über 25 Sprachen und kann Sprachaufnahmen oder eingetippte Texte übersetzen lassen. Ein hauptsächlicher Teil der "Facebook Mission" sei auch, die Welt stärker zu verbinden, wobei derzeit wohl aber noch die Sprachvielfalt ein Hindernis darstellen würde.

Entwickelt worden war Jibbigo, eine mobile Übersetzungs-Anwendung, von Mobile Technologies, LLC und Dr. Alex Waibel. Dieser ist auch Professor für Informatik an der Carnegie Mellon University (CMU) und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) - ebenfalls ist er Direktor von "interACT", dem "International Center for Advanced Communication Technologies" (ein Netzwerk der führenden Forschungs-Universitäten und Institute der wichtigsten Volkswirtschaften der Welt). Ziel wäre es hier auch, die Erforschung von Technologien voranzutreiben, um so die globale Kommunikation, Zusammenarbeit und Austausch zu verbessern/erleichtern.

  
Bücherindex Bild Link

Weitere Inhalte