Je mehr Stress auf Arbeit, desto größer die Erschöpfung


(C) topgold, 2011, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Laut aktuellen Auswertungen zur Erwerbstätigenbefragung 2012, welche durch die deutsche Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA; mit Sitz in Dortmund) vorgelegt wurde, heißt es, dass etwa durch Multitasking - also die Fähigkeit mehrere Tätigkeiten zur gleichen Zeit oder abwechselnd in kurzen zeitlichen Abschnitten durchzuführen - Termindruck oder Arbeiten an der Grenze der Leistungsfähigkeit dazu führen können, dass Arbeitnehmer über Erschöpfung klagen - je intensiver die Belastungen am Arbeitsplatz sind.

Man hatte hier 17.000 abhängig Beschäftigte zu deren Arbeitsbedingungen befragt. Mehr als die Hälfte der befragten Personen gab demnach an, häufig verschiedene Dinge gleichzeitig tun zu müssen (mit 58 Prozent) oder auch unter starkem Termin- und Leistungsdruck arbeiten zu müssen (mit 52 Prozent). Fast die Hälfte, mit 44 Prozent, beklagte sich darüber, dass es häufig Störungen bei der Arbeit gab. Als zu schnell empfanden 39 Prozent der Befragten ihre Arbeitstätigkeit. Häufig an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit sahen sich 16 Prozent.

Jene fünf angeführten Faktoren für "Stress im Job" wirken sich dabei laut Einschätzungen der Befragten unterschiedlich stark aus. Jede dritte befragte Person gab zu verstehen, dass sie es als belastend empfand, gleichzeitig verschiedene Aufgaben zu erledigen. Drei von vier Personen fanden es der Auswertung zufolge schlimm, häufig an der Leistungsgrenze arbeiten zu müssen. Personen die an ihrem Arbeitsplatz mehreren Stressfaktoren ausgesetzt waren, hätten sich demnach besonders häufig erschöpft gefühlt, heißt es.

  
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