Streit China/Japan: Chinesischer Botschafter einbestellt


JAPAN

Die Regierung Japans hatte nun den chinesischen Botschafter einbestellt. Dies wegen des vorherrschenden Streits über eine Inselgruppe. Man hätte Medienberichten zufolge dem Diplomaten Han Zhiqiang den Protest vorgetragen, bezgl. der Präsenz mehrerer chinesischer Schiffe in den umstrittenen Gewässern. China hätte den Protest jedoch nicht akzeptiert. Japanischen Angaben zufolge wären vier chinesische Regierungsschiffe Mitte der Woche in die Gewässer im Ostchinesischen Meer eingedrungen.

Diese waren zuletzt dort immer noch präsent, heißt es. Dabei soll es sich um den längsten Aufenthalt chinesischer Schiffe in der Gegend gehandelt haben. Im September vergangenen Jahres hatte Japan mehrere der Senkaku-Inseln verstaatlicht. Auch Taiwan sieht sich als rechtmäßiger Besitzer des Archipels an. China schickt immer wieder Schiffe in das Seegebiet, um Stärke im Streit um die Inseln zu demonstrieren.

Der Konflikt wurde zuletzt auch durch die Präsentation des größten japanischen Kriegsschiffes seit dem Zweiten Weltkrieg verschärft. Am 68.-Jahrestag des Atombombenabwurfs der USA über Hiroshima zeigte man den etwa 248 Meter langen Helikopterträger "Izumo", dieser soll wohl auch im „Inselstreit“ eingesetzt werden. Peking reagierte mit scharfer Kritik auf die Präsentation.

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