Kurz notiert: Swatch Gründer Hayek und die Begegnung mit dem deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl


(C) colb, 2009, Bild: Wikipedia (CC BY 2.0)

Der im Jahr 2010 verstorbene Gründer sowie Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates der Swatch Group in der Schweiz, Nicolas George Hayek, hatte im März 2009 eine Rede gehalten, bezgl. der elitären EU-Struktur und der Schweiz. Es ging hier auch um die Frage, warum die Mehrheit der Schweizer nicht möchte, der Europäischen Union beizutreten.

In seiner umfassenden Rede, anlässlich des "Head of Missions Lunch Meetings" von Boris Lazar, Botschafter der Tschechischen Republik, am 16. März 2009 im Kursaal von Bern, ging Hayek auch auf eine "Begegnung" mit dem damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) ein.

Kohl hatte ihm demnach, da Hayek Mitglied seines strategischen Rates für Forschung, Technologie und Innovation für die Zukunft Deutschlands und Europas tätig war, einen privaten Besuch in der Schweiz abgestattet. Bei dieser Zusammenkunft sagte Kohl zu Hayek:

Nicolas Hayek, Sie haben einige Glaubwürdigkeit bei der Bevölkerung in der Schweiz. Warum helfen Sie uns nicht, sie davon zu überzeugen, der EU beizutreten?

Hayek: "Herr Bundeskanzler, warum ist es für die EU so wichtig, die winzige Schweiz – siebeneinhalb Millionen – dabeizuhaben?"

Die Antwort des mittlerweile ehemaligen CDU-Bundeskanzlers Helmut Kohl kam nach Zitierung ohne Zögern und schneller als eine Gewehrkugel: "Weil ihr verdammt viel Geld habt, das wir gut verwenden können".

Mehr unter: Nicolas Hayek über die Schweiz und die EU (SG)

  
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