Linke - Kipping: AfD Rechtspartei


LINKE

Die Vorsitzende der deutschen Linkspartei, Katja Kipping, verlautbarte nun, dass die sog. "Alternative für Deutschland" (AfD) eine Rechtspartei sei, welche wirtschaftspolitisch neoliberal, demokratiefeindlich, außenpolitisch militaristisch und latent rassistisch ist.

Dies schrieb Kipping in einem Gastbeitrag für die Tageszeitung "Neues Deutschland" (Sozialistisches Frontmagazin - war im Vorfeld eine Zeitung des DDR-Zentralorgans der SED). Man würde "Ja zum Euro" sagen, doch "Nein" zur Spar- und Kürzungspolitik in Deutschland und Europa.

Deshalb stellt die Politikerin fest, dass es keine Gemeinsamkeiten der Linken mit der neuen Partei AfD geben würde. Im Vorfeld hatte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht in einem Interview verlautbart, es gebe in Sachen Kritik am europapolitischen Kurs der Bundesregierung zwischen der AfD und Linkspartei "viele Überschneidungen".

Die Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, wies ebenfalls in ihrem Beitrag Überlegungen des ehemaligen Linken-Vorsitzenden Oskar Lafontaine zurück, der ebenfalls für eine Abkehr vom Euro und für die Rückkehr zu einem System plädierte, "das, wie beim Vorläufer der Währungsunion, dem Europäischen Währungssystem, Auf- und Abwertungen erlaubt".

Nebulös gab Kipping ebenfalls zu verstehen, dass die Linkspartei und frühere PDS seit 15 Jahren auf die "Probleme der Konstruktion des Euros" hingewiesen hätten. Doch man wolle ihn nicht abschaffen und rückwärtsgewand die D-Markt wiedereinführen. Man möchte "Voraussetzungen" schaffen, die für seinen Erhalt notwendig sind.

Laut Vorschlag der Linken würde die Lösung darin liegen, so Kipping, dass eine "koordinierte europäische Sozial- und Wirtschaftspolitik, eine gemeinsame Finanzpolitik, eine Umverteilung des Reichtums in Europa von Oben nach Unten und mehr Demokratie in Europa" umgesetzt werden.

  
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