China: Wer stört kommt ab ins Gulag


(C) Nemetz33, 2007, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-NC 2.0)

Da die deutsche Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger derzeit in China umherirrt, hat nun ein Anwalt aus der "Volksrepublik" verlangt, dass die Deutsche deutlich Worte finden müsste, bezgl. der Gulags und ähnliche Kollektiv-Zwangssysteme in dem Land.

Angeblich wolle man in China Reformen durchführen, bezgl. der Laojiao-Administrativ-Haft, Chinas Gulag-System. Bis Ende des Jahres sollen entsprechende "Pläne" auf dem Tisch liegen, so zumindest die für die Öffentlichkeit bestimmten und einstudierten Verlautbarungen des Ministerpräsidenten Li Keqiang, der auch Mitglied des Ständigen Ausschusses des Politbüros der Kommunistischen Partei Chinas ist.

Stammen tut das Lagersystem aus der Mao-Diktatur. Dieser (Mao) wurde zuvor u.a. an der „Skull and Bones“ Universität von YALE vorbereitet, um als neuer Held China für ausländische Interessen zu formen und einen auf Anführer machen zu können. Das Lagersystem selbst wurde von den Briten perfektioniert und danach bei diversen geförderten Grusel-Diktaturen zur Anwendung gebracht.

Yaler Mao konnte mit dem Lagersystem entsprechend frei hantieren und unzählige Menschen wegsperren lassen, welche nicht auf dem Trip des Staates waren. Die Nachfolger von Mao nutzen das System bis heute weiter. Die Polizei in China kann etwa nach eigener "Vollmacht" diverse störrisch erscheinende Individuen einsammeln und offiziell bis zu vier Jahre in die landesweit über 300 (bekannten) Gulags stecken.

Dort angekommen, geht es rund. Arbeiten bis zu 20 Stunden am Tag, ggf. dekoriert mit Schlägen und Folterpraktiken. Würde nun die Verpflegung in einem Luxushotel vollzogen werden, mit reichlich Speis und Trank, würde man dies vielleicht einige Zeit lang aushalten können. Doch in den Gulags herrscht wie bei den "Tribute von Panem" eher genau das Gegenteil von Luxus vor.

Bei "Die Welt" (Springer) können Sie zur Sache einen "Beitrag" lesen:
Störenfrieden drohen vier Jahre Lagerhaft

Ein bekannter Historiker, welcher die wiedergeöffneten chinesischen Archive durchforsten konnte, um die Opferzahlen unter Mao genauer zu ermitteln, kam auf mindestens 45 Millionen Tote in nur vier Jahren. Bei einem Trip nach China im Jahr 1973 lobte der Globalist und generell als Philanthrop beschriebene Banker David Rockefeller den chinesischen Diktator Mao Tse Tung. (mehr hier)

  
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