Otto Group: Hohe Investitionen im Online-Handel geplant


Otto Group

In Deutschland wolle nun die "Otto Group" ordentlich Feuer geben, was Investitionen anbelangt. Der Vorstand Rainer Hillebrand gab zu verstehen, dass der Handels- und Dienstleistungskonzern 300 Millionen Euro bis zum Jahr 2015 für die Entwicklung des E-Commerce einsetzen wolle.

Im gleichen Zeitraum soll dabei der Umsatz im elektronischen Handel gesteigert werden. Derzeit geht man in dieser Prognose davon aus, dass man den Umsatz von 5,7 auf 8 Milliarden Euro steigern können wird - das wäre ein Plus von 2,3 Milliarden Euro. Der Handel über das Internet sei für Otto seit Jahren ein Wachstumstreiber.

Im Jahr 2012 konnte dieser um 400 Millionen Euro zulegen. Die Online-Umsätze der rund 60 betriebenen E-Commerce-Shops stehen für rund 57 Prozent der weltweiten Handelsumsätze. In Deutschland sind es um die 62 Prozent. Hillebrand merkte auch an, dass die Otto Group ein Anbieter sei, der dazu in der Lage ist, die gesamte Wertschöpfungskette im Bereich des E-Commerce abzudecken.

Es seien bereits SportScheck-Filialen, Online-, Mobil- und Tablet-Shops vernetzt. Otto wolle so ein integriertes Einkaufserlebnis erschaffen. Dazu gehört etwa auch das sog. Projekt "Yapital", welches scheinbar eine sprachliche Anlehnung an "Kapital" bedeuten soll.

Mit dem Projekt Yapital wolle die Otto Group noch im ersten Halbjahr 2013 ein kanalüber­greifendes Zahlungsverfahren etablieren, hieß es vor kurzem seitens des Geschäftsführers. In einem Interview mit "etailment" merkte dieser an: "Unser fundamentales Ziel ist es nämlich, das Bargeld zu ersetzen".

Laut Daten aus Wikipedia ist die Otto Group mit Sitz in Hamburg, ca. 53.000 Mitarbeitern, einem Umsatz von 11,597 Mrd. Euro (2011/12) einer der größten Handels- und Dienstleistungskonzerne in Deutschland.

  
Bücherindex Bild Link

Weitere Inhalte