Obama: Förderung von grünen Autos wegen Klimawandel weiter vorantreiben


(C) Official White House Photo by Pete Souza, 2012, Bild: Wikipedia (public domain)

Laut US-Medienberichten wolle der Präsident Barack Obama nun mit staatlichen Mitteln grüne Autos deutlich stärker fördern, als in der Vergangenheit angestrebt worden war. Demnach sei vorgesehen, dass man mit zwei Milliarden US-Dollar speziell die Forschung und Entwicklung unterstützen wird.

Anzumerken ist jedoch, dass der US-Kongress zur Sache noch ein Wörtchen mitzureden hat. Grund für den Vorstoß sei der Klimawandel und zudem sollen durch die Entwicklung umweltschädliche Autos aus dem Verkehr gezogen werden.

Als Ziel sieht man aus der aktuellen Sicht heraus, dass Autos in die Gesellschaft etabliert werden sollen, die ohne Benzin oder ähnliche Kraftstoffe angetrieben werden. Mit der Forschung sollen derartige "grüne Autos" auch billiger gemacht werden.

Im Zehn-Jahres-Plan warb Obama am vergangenen Freitag bei seinem Besuch im Nationalen Argonne Laboratory bei Chicago für diesen Vorstoß. Das Labor ist auf die Entwicklung von Batterien für grüne Elektroautos spezialisiert.

Den Angaben Obamas zufolge, sollen die derzeit geplanten jährlichen Aufwendungen von je 200 Millionen US-Dollar aus Regierungseinkünften durch Lizenzen für Öl- und Gasbohrungen vor den US-Küsten mit zufließen können. Der Kongress muss die Gelder bewilligen.

Wie bereits in der Europäischen Union nimmt sich Obama entsprechend dem höher gesteckten Ziel an, den vorgegebenen Plan zum Umbau der Gesellschaft, hin zur grünen Tauglichkeitsgesellschaft, weiter voranzutreiben.

Durch die Forcierung der grünen Forschung im Bereich der Automobiltechnologien sollen laut Obama auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Er merkte an, dass dieser Vorstoß keine demokratische oder republikanische Idee sei, es handele sich vielmehr um eine kluge Idee, so Obamas Ansicht, die er vom Teleprompter ablas.

Außerdem wird laut offiziellen Angaben mit dem weiteren Umbau der Gesellschaft angestrebt, dass der für den "Klimawandel" belanglose Anteil von CO2 drastisch reduziert werden soll. Laut der politisch beeinflussten Washingtoner Umweltbehörde (EPA) sind in den USA verkaufte Autos zwischen 2007 und 2012 „deutlich“ spritsparsamer geworden. Ihre Wirtschaftlichkeit sei um etwa 16 Prozent gestiegen. Der Kohlendioxid-Ausstoß sei im selben Zeitraum um 13 Prozent zurückgegangen.

  
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