China: Einwohner von Peking kämpfen gegen Smog und Sandsturm


(C) Bobak, 2005, Bild: Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Die Einwohner von Peking (China) müssen weiter mit schlechter Luft kämpfen. Seit Wochen gibt es teils erhebliche Luftverschmutzungen in der Hauptstadt, nun wurde sie auch noch von einem Sandsturm heimgesucht.

Die chinesische Umweltbehörde rief die Menschen dazu auf, möglichst zu Hause zu bleiben und die Fenster geschlossen zu halten. Im Staatsfernsehen zeigte man Bilder von Staubwolken und herabstürzenden Ästen. Der Himmel war gleichzeitig von einer gelbbraunen Schicht aus Smog bedeckt.

Die US-Botschaft vermeldete, dass die Luftverschmutzung die höchste Warnstufe überschritten hätte. Im Verlauf des Tages (Zeit in China) besserte sich die Lage wieder. Erst Ende Januar überschlugen sich die Meldungen, dass Peking erneut in gesundheitsgefährdendem Smog versunken sei.

Auf den Straßen und teilweise auch in den Büros trugen die Menschen Mundschutz und sogar Gasmasken, die Behörden warnten vor dem Aufenthalt im Freien. Insgesamt waren im Norden Chinas 1,3 Millionen Quadratkilometer in dichten Smog gehüllt. Immer mehr Menschen in Peking lassen sich aus direkten Folgen durch Smog in Krankenhäusern behandeln.

Wie die "Beijing Morning Post" zu der Zeit unter Berufung auf Ärzte berichtete, litten die Hälfte der neuen Patienten in einem großen Kinderkrankenhaus in Peking unter Atemwegsinfektionen. Zum Neujahrsfest hielten sich die Menschen ein wenig mit dem Feuerwerk zurück, um den Smog in der Millionenmetropole nicht weiter zu verschlimmern.

Anfang Februar hatte, angesichts der Smog-Wolke in China, Japan dem Land eine Zusammenarbeit "im Kampf gegen die Luftverschmutzung" angeboten. Die Beziehungen zwischen Japan und China sind dabei seit Monaten angespannt. Beide Länder streiten sich im Ostchinesischen Meer um eine unbewohnte Inselgruppe.

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch)

  
Bücherindex Bild Link

Weitere Inhalte