Midway: Tausende tote Albatrosse wegen Plastikmüll im Meer


(C) Shealah Craighead, 2007, Bild: Wikipedia (public domain)

Seit einigen Jahren schon dokumentiert Chris Jordan das Sterben der Vögel. In seinen Bildern will er aufzeigen, dass der Massenkonsum durchaus im Tierreich seine Opfer hervorbringt.

Auf der offiziellen Seite von Journey of Midway schreibt er, dass Albatrosküken in ihrem Nest von den Eltern mit Plastikmüll gefüttert werden, bis ihr Magen voll ist. Die Elterntiere sammeln aus dem Ozean alles, was ihnen wie Futter erscheint und bringen es zu ihren Jungen.

Dieses scheinbare Futter tötet jedes Jahr Zehntausende Albatros-Jungvögel. Diese werden vergiftet, verhungern oder ersticken. Midway liegt 2000 Meilen von jeder Festland-Küste entfernt, unbewohnt in der Mitte eines gigantischen Strudels, der den Zivilisationsmüll zu der Insel spült.

Man will hier einen Ausschnitt über die erreichte Dimension durch Verschmutzung der Meere liefern. Für einen dokumentarischen Film zur Sache, hatten bis Mitte Juli 2012 bereits über 1200 Spender um die 80.000 US-Dollar gespendet, damit das Filmprojekt verwirklicht werden kann, welches das Massensterben dem Zuschauer deutlich machen soll. Anbei finden Sie einen kurzen Videobeitrag dazu. Unter der Webseite von midwayfilm.com können Sie das filmische Projekt von Chris Jordan finanziell unterstützen.

Midway Video

  
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