3D-Drucker - Börsenblase? Analysten warnen vor Übertreibungen


(C) Rsabbatini, 2005, Bild: Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Seitens Citron Research hat man nun vor einer Investitionsblase gewarnt, die das Segment der 3D-Drucker betrifft. Hier finden seit geraumer Zeit irrationale Bestrebungen statt. Wie bei allen fiktiven Hypes, ist auch der ominöse 3D-Druck zu sehen, zumindest nach Ansicht einiger Experten in diesem Segment.

Nach der Warnung von Citron Research sind die Kurse mehrerer Unternehmen, welche derartige Geräte handeln, zurückgegangen, heißt es in einer entsprechenden Medienberichterstattung von Reuters (Influential short-seller warns of bubble in 3D printers).

Der Hype um die 3D-Drucker wurde zuletzt auch durch ominöse Äußerungen des US-Präsidenten Barack Hussein Obama befeuert, als er "Hinweise" zur Thematik in seiner Rede zur Lage der Nation eingeflechtet hatte.

Anzumerken sei hier, dass der Chef von Citron Research der Investor Andrew Left ist. Dieser beschuldigt in seinem zuletzt veröffentlichten Report den 3D-Systems-CEO Abe Reichental, dass dieser die Fortschritte im 3D-Druck massiv übertreibt. Entsprechend trägt er zur Bildung einer Blase in diesem Segment bei.

Der mittlerweile zutage tretende Anschein hätte sich komplett von der Realität gelöst, besonders was den Aktienrausch im 3D-Printing-Bereich angeht, heißt es in dem Report. Left gab dabei anmerkend zu verstehen, dass hinter jeder Blase jemand steht, der diese auch anheizt.

Nachdem der Report z.B. über Reuters die "Runde machte", litt nicht nur der Aktienkurs der 3D Systems Corp., auch andere Hersteller wie Stratasys und ExOne verbuchten Kursverluste. Nach Ansicht von Citron Research hätten 3D-Systeme in den vergangenen fünf Jahren keinen technischen Fortschritt erzielt.

Auch werden diverse Versprechungen aus der Vergangenheit in dem Papier zitiert. Man wollte etwa mit dieser Technik nicht nur Prototypen schnell und recht unkompliziert herstellen, sondern ebenfalls auch leichte Flugzeugteile oder etwa Zahnkronen. Mittlerweile sei jedoch zu erkennen, dass 3D-Printing für irrationale Dinge zur Anwendung gebracht wird, um etwa Eierbecher herzustellen, Sexspielzeuge oder Kämme.

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch)

  
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