FED pumpt Unsummen in europäische Pleitebanken


(C) Agnostic Preachers Kid, 2008, Bild: Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Verschiedene Analysten hatten bereits im Juni des Jahres 2011, beim QE2 (Quantitative easing, Quantitative Lockerung), aufgezeigt, dass das neue Geld der FED nicht an US-Banken ging, sondern an Tochterinstitute von ausländischen Banken in den USA. Bei Zero Hedge forderte man die Leser dazu auf, den wöchentlichen Status von H.8 zu prüfen, wenn dieser Freitagabends veröffentlicht wird. Speziell Zeile 25 auf Seite 18.

Man hätte das beklemmende Gefühl, dass die FED mit ihrer Geldschöpfung von 85 Milliarden US-Dollar per Monat eine bestimmte Sache verfolgt. Nämlich das Geld an hoffnungslos insolvente europäische Banken durchzureichen. In den vergangenen vier Wochen hatte die FED rekordverdächtige 237 Milliarden US-Dollar an Cash in ausländische Banken gesteckt, welche Zugang zu den Überschuss-Reserven der FED haben.

Um den Anstieg des Euros in den vergangenen zwei Monaten zu bremsen, war eine Intervention von niemand geringerem als Mario Draghi notwendig geworden. Die Absicht dahinter war, den Rest von Europas Exportwirtschaft vor dem Untergang zu bewahren. Bei Zero Hedge benennt man es damit, dass der einzige, dem das grenzenlose Quantitative Easing der Fed nützt, europäische Banken sind.

Im dritten Quartal des Jahres 2012 gab es in den USA rund 5600 kommerzielle Bankenorganisationen. Ein großer Teil davon, rund 5500, sind lokale Banken mit weniger als 10 Milliarden US-Dollar an Assets. Diese Organisationen stellen 98,6 Prozent aller Banken dar, repräsentieren aber nur 12 Prozent der gesamten Assets der Bankenindustrie.

Rund 70 Banken, 1,2 Prozent aller Banken, mit Assets zwischen 10 und 250 Milliarden US-Dollar, kontrollieren 19 Prozent der gesamten Assets. Die verbleibenden Megabanken mit Assets zwischen 250 Milliarden und 2.3 Billionen US-Dollar, sind gerade einmal 12 Institute. Sie sind nur 0.2 Prozent aller Banken, halten aber 69 Prozent der Assets.

Die wöchentliche Übersicht H.8 zeigte Ende Januar 11,25 Billionen US-Dollar an Assets in kommerziellen Banken der USA. Zwölf der Banken kontrollierten zu diesem Zeitpunkt mittlerweile 7,76 Billionen US-Dollar. Laut dem Q3 QCC-Bericht belaufen sich die kompletten Verbindlichkeiten auf Derivate, der vier größten Banken, auf sagenhafte 212 Billionen US-Dollar, 92,3 Prozent der Gesamtsumme also.

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch)

  
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