EU will sinnlose Maßnahmen zur Beeinflussung der Meinung vollziehen


(C) Xavier Häpe, 2006, Bild: Wikipedia (CC BY 2.0)

Im britischen Daily Telegraph berichtete man nun, dass man angeblich geheime Dokumente einsehen konnte, welche die EU betreffen. Hierbei geht es um die öffentliche Meinung zur EU und deren Beeinflussung. Den Entwurf bezeichnet der Daily Telegraph als "Propaganda-Blitz".

Soll bedeuten, dass entsprechende Propaganda verbreitet werden soll, um vor den Europa-Wahlen 2014 die Leute mit leeren Versprechungen zu bombardieren. Besondere Sorge bereite der EU, dass in immer mehr Ländern politische Strömungen entstehen, die gegen die Planwirtschaft und Zentralismus in der EU ausgerichtet sind.

Mit diversen Analyse-Verfahren wolle man z.B. die öffentliche Diskussion im Internet beobachten, um daraus das Potenzial für das Interesse der Medien der Bürger zu analysieren. Für die Analyse/Überwachung sollen mehr als zwei Millionen Euro ausgegeben werden, so die offiziellen Zahlen. Bezahlte PR-Agenturen und Trolls sollen z.B. in Foren eine EU-freundliche Stimmung produzieren.

Ein besonderes Augenmerk müsse auf jene Länder gelegt werden, in denen die Skepsis gegen die EU zugenommen hat, um durch entsprechende "Maßnahmen" die Leute zurück auf Pro-EU-Linie zu bringen. Sogenannte Kommunikatoren des Europäischen Parlaments sollen öffentliche Konversationen beobachten und kritische Trends erkennen.

Sollten EU-kritische Trends ausgemacht werden, solle man zielgerichtet reagieren, indem man eigene Beiträge zu Konversationen leistet und diese dadurch beeinflusst. Dies kann etwa in Blogs, Foren, Kommentarfunktionen bei Nachrichtenseiten oder anderen, z.B. Social Media Netzwerke geschehen.

Die Kompensierung müsse, sollte es negative Konversationen gegen die EU geben, derart erfolgen, dass diese als Mythen oder Verschwörungstheorien dargestellt werden. Ein Training für EU-Beamte solle im kommenden Monat beginnen.

Seitens der EU-kritischen UKIP-Partei aus Großbritannien sieht man diese Methoden negativ. Etwa Paul Nuttal meinte, dass diese Praktiken der Beeinflussung die Neutralität gefährden würden, da EU-Beamte als eine Art Verfolger fungieren, die kritische Töne aufspüren und diese kompensieren sollen. Weiterhin müssten kritische Internetseiten mittels "Öffentlicher Meinungs-Beobachtungswerkzeuge" identifiziert werden.

Zwar gibt sich die EU in ihren Marketingslogans als freiheitlich, offen und ähnliches, doch gerade derartige Maßnahmen, neben zahlreichen anderen irrationalen Dingen, zeigen wohl eher, was die EU wirklich ist.

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch)

  
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