2013: IWF sieht Eurozone weiterhin in Rezession


(C) MEDEF, 2009, Bild: Wikipedia (CC BY-SA 2.0)

Wenn es nach den jüngsten Einschätzungen des IWF geht, dann bleibt die Eurozone auch in diesem Jahr in der Rezession. Da sich neue Schwächen ergeben hätten, sei für das aktuelle Jahr damit zu rechnen, dass die Wirtschaft um 0,2 schrumpfen wird.

Die weltweite Wachstumsprognose korrigierte man auf 3,5 Prozent nach unten. Dafür machte man die vorherrschende Eurokrise und die weiteren Risiken im US-Haushaltsstreit verantwortlich.

Zuvor war man seitens des IWF noch davon ausgegangen, dass sich die Eurozone in diesem Jahr aus der Rezession befreien könnte und ein Wachstum von 0,2 Prozent erreicht. Doch seit Herbst 2012 hätte sich das Bild weiter eingetrübt.

Den aktuellen Schätzungen zufolge könne die Region erst 2014 mit einem Wachstum rechnen. Hierbei geht man derzeit davon aus, dass dieses ein Prozent erreichen wird. Bei der EU-Kommission sieht man die wirtschaftliche Entwicklung hingegen anders, hier rechnet man mit einer Rückkehr zum Wachstum.

Für die italienische Wirtschaft schätzte der IWF eine diesjährige negative Entwicklung ein. Diese kalkulierte man mit einem Minus von 1,0 Prozent. Mit Blick auf das Eurokrisenland Spanien geht man mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung von 1,5 Prozent aus.

Ohne weitere Störfaktoren könnten die beiden Volkswirtschaften im Jahr 2014 wieder wachsen. Für Deutschland korrigierte der Internationale Währungsfonds die Wachstumsprognose für das Jahr 2013 auf 0,6 Prozent, für Frankreich auf 0,3 Prozent nach unten.

Insgesamt würde es zwar gewisse Fortschritte in der Eurozone geben, dennoch kommt man zu dem Schluss, dass weiterhin ein "beträchtliches Risiko" durch die Schuldenkrise für die Weltwirtschaft gegeben sei. Die Korrektur für das weltweite Wachstum korrigierte man entsprechend um 0,1 Prozent auf 3,5 Prozent.

Für das Jahr 2014 rechnet man mit einem möglichen Wachstum von 4,1 Prozent beim weltweiten BIP. Das Wachstum für China werde sich in diesem Jahr auf 8,2 Prozent erhöhen. Im Jahr 2012 war ein Plus von 7,8 Prozent erzielt worden.

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch)

  
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