Rechnungshof der EU: Gebäudesanierung teuer und nutzlos


(C) Martin Abegglen, 2008, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Seit dem Jahr 2000 hat die Europäische Union fast 5 Milliarden Euro verpulvert, um die nationalen Ausgaben zur "Energie-Effizienz" mitzufinanzieren, heißt es in einem aktuellen Bericht des Wall-Street-Journals. Gestützt wird dies u.a. auf dem Märchen des menschengemachten Klimawandels.

Mit den Umbaumaßnahmen solle der Treibstoffverbrauch und CO2-Emissionen verringert werden. Ein aktueller Bericht des Europäischen Rechnungshofs zeigt dabei auf, dieser überprüft die Ausgaben der EU, dass die "Hoffnungen" derartiger Maßnahmen nicht derart sind, wie propagiert wird.

Im Ergebnis ist zu sehen, dass ein großer Teil des aufgewendeten Geldes nicht wie vorgeschrieben verwendet wurde. Die Länder Italien, Tschechien und Litauen haben seit 2007 die höchsten Zuwendungen bekommen. Diese Staaten hätten den Angaben zufolge das Geld jedoch nicht wie vorgeschrieben verwendet.

Auch die EU-Kommission sei nicht besser, diese hätte die Ausgaben besser planen müssen, heißt es. Die EU-Gelder seien nicht "effektiv eingesetzt worden", was den Prüfern zufolge das größte Problem sei.

In den untersuchten Fällen seien zwar Türen und Fenster ersetzt oder die Dächer und Wände isoliert worden, doch die dafür aufgewendeten Investitionskosten, verglichen mit dem möglichen Energiespar-Potential, waren zu hoch. Damit sei die Förderung am eigentlichen Ziel vorbeigegangen.

Die unterstützten Länder konzentrierten sich nicht auf öffentliche Gebäude die eine maximale Einsparung bringen könnten, vielmehr wurden Gebäude saniert, die grundsätzlich am dringendsten saniert werden mussten. Man kommt zu dem Ergebnis, dass es im Durchschnitt 50 Jahre dauern wird, bis sich die "Investitionen" gelohnt haben.

In einigen Fällen stellte man dabei fest, dass es gar noch länger dauern könnte, etwa bei der Sanierung einer litauischen Tourismus-Schule. Hier rechnete man vor, dass sich erst in 156 Jahren ein positiver Effekt einstellen und daher auszahlen wird. Dies ist natürlich nur rein theoretisch, da in einem solch hohen Zeitraum zwischenzeitlich erneut saniert werden muss.

Die durchschnittliche Lebenszeit der sanierten Teile eines Gebäudes sei deutlich kürzer, sodass die Investition tatsächlich eine Verschwendung darstelle, so der EU-Rechnungshof. Der für den ausgearbeiteten Report mitverantwortliche Harald Wögerbauer gab zu verstehen, dass kein einziges untersuchtes Projekt zu einer Energie-Einsparung führte, die höher liege als die Investitionskosten.

Eines für den Bürger mit Abstand teuersten Elemente der medial gepuschten Energiewende ist die sog. Energieeinsparverordnung EnEv. Sie zwingt alle Immobilienbesitzer zur "energetischen Sanierung" ihrer Immobilie, schon bei geringsten Veränderungen am Objekt z.B. einer Fassadenrenovierung. Die volkswirtschaftlichen Schäden die diese - energetisch weitestgehend nutzlose - Verordnung verursacht,- gehen inzwischen in die Milliarden. (mehr hier)

Bild-Quelle: flickr (symbolisch)

  
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