USA: Food Stamps kosteten Steuerzahlern 2012 über 80 Mrd. US-Dollar


(C) Wonderlane, 2009, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Mittlerweile ist in den USA jedes vierte Kind auf sogenannte "Food Stamps" (Lebensmittelmarken) angewiesen. Seit dem Jahr 2001 hat sich den aktuellen Angaben zufolge die Anzahl der Leistungsempfänger vervierfacht.

Anspruch hätte mittlerweile gar jeder vierte US-Bürger, so zeigen es die neuen Statistiken des Supplemental Nutrition Assistance Program (SNAP). Es seien fast 27 Millionen Kinder auf diese staatlichen Leistungen angewiesen, wobei die Tendenz auf weiter steigend hindeutet.

Besonders Familien mit Kindern sind immer öfters nicht mehr dazu in der Lage, ohne fremde Hilfe für sich selbst zu sorgen, macht man deutlich. Mit Blick auf die vergangenen vier Jahre hätte sich die Anzahl der "Food Stamps"-Bezieher verdoppelt, seit dem Jahr 2001, wie bereits benannt, vervierfacht.

Seit Anfang des Jahres 2009 sind etwa 15,5 Millionen Leistungsempfänger hinzugekommen, wobei jeder dieser Bezieher durchschnittlich 133 US-Dollar pro Monat erhielt. Zahlreiche Bezieher von Lebensmittelmarken stammen den offiziellen Angaben zufolge aus lateinamerikanischen Einwandererfamilien, aber auch der Anteil in der US-amerikanischen Heimatbevölkerung nimmt weiter zu.

Im Geschäftsjahr 2012 hat das staatliche Program 80,4 Milliarden US-Dollar gekostet, etwa drei Milliarden US-Dollar mehr als noch ein Jahr zuvor. Mittlerweile beziehen mit 47,525 Millionen Menschen, jeder siebte Amerikaner, Lebensmittelmarken. Den Daten des USDA nach hätte sogar jeder vierte US-Bürger (über 70 Millionen Menschen) Anspruch auf derartige Leistungen.

Bild-Quelle: flickr (symbolisch)

  
Bücherindex Bild Link

Weitere Inhalte