Umsätze der deutschen Industrie den dritten Monat in Folge eingebrochen


(C) Guilhem Vellut, 2012, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Bereits den dritten Monat in Folge musste die deutsche Industrie einen Rückgang bei den Einnahmen hinnehmen. Im November vergangenen Jahres fielen die Umsätze um 1,1 Prozent, wofür der schlechte Umsatz in der Eurozone selbst, aber auch im restlichen Ausland verantwortlich war.

Schon im letzten Oktober waren die Einnahmen der deutschen Industrie um -0,5 Prozent eingebrochen, im September -3 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat fielen im November die Einnahmen um 1,1 Prozent.

Der Umsatz im Inland selbst verbuchte nur eine geringe Schrumpfung um 0,3 Prozent. Mit der Eurozone fiel dieser aber um 1,0 Prozent und mit dem restlichen Ausland gar um 2,5 Prozent. Auf das gesamte vergangene Jahr gerechnet wird es damit zum ersten Minus seit Ausbruch der Finanzkrise 2008/2009 gekommen sein.

Zwischen Januar und November vergangenen Jahres brach der Umsatz um 0,7 Prozent ein. Den stärksten Rückgang verzeichneten die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit -2,8 Prozent.

Bei den Herstellern von Kraftwagen und Kraftwagenteilen konnte hingegen im November ein Umsatzplus von 1,6 Prozent verbucht werden. Die weitere Stagnation in der deutschen Bauindustrie dürfte sich wohl in den kommenden Monaten auch auf die Umsätze des Verarbeitenden Gewerbes niederschlagen.

Hier gingen im Vergleich zum Vorjahresmonat die Umsätze bereits um 3,6 Prozent zurück. Bei den Einnahmen aus den Geschäften im Inland mussten gar -4,8 Prozent und mit dem Ausland -2,2 Prozent eingesteckt werden. Im direkten Vergleich zum November 2011 fiel z.B. der Umsatz mit der Eurozone um 8,1 Prozent.

Bild-Quelle: flickr (symbolisch)

  
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