Kälteeinbruch in Bangladesch, Schnee in Israel - Neue Kälte in Europa


(C) Rabie, 2013, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Wegen einer Kältewelle sind in Bangladesch mittlerweile über 80 Menschen an Krankheitsbilder wie schwerer Husten oder auch Lungenentzündung gestorben. Nach Behördenangaben seien in der nördlichen Stadt Syedpur nur drei Grad Celsius gemessen worden, die niedrigste Temperatur seit 1968.

Die Krankenhäuser waren mit Menschen überfüllt, welche an Atemwegeerkrankungen litten, heißt es. Auf derart niedrige Temperaturen seien die Menschen in dieser Region nicht vorbereitet gewesen, so die Hilfsorganisation Roter Halbmond.

In den armen Regionen fehle es den Menschen an Heizungen und passender Bekleidung. Auch schreibt man in Medien des Landes, dass viele wegen des Wetters nicht zur Arbeit gehen können. Eigentlich ist es so, dass in Bangladesch tropisches Wetter herrscht. Normalerweise sei aktuell mit Temperaturen über 10 Grad Celsius zu rechnen.

Doch auch in anderen Ländern herrscht derzeit eine Kältewelle vor. Mit Blick nach Jerusalem sind die Menschen unter einer dicken Schneedecke am Donnerstag aufgewacht. Wegen des Schnees gab es auf den Straßen teils starke Verkehrsbehinderungen. Die Behörden riefen die Bürger auf, möglichst nicht mit dem Auto zu fahren.

Israelischen Medien zufolge, war die Hauptverbindungsstraße aus der Mittelmeermetropole Tel Aviv nur bis kurz vor Jerusalem befahrbar. Im Norden von Israel waren zahlreiche Straßen für den Verkehr gesperrt. Etwa 20.000 Haushalte waren ohne Strom, betroffen waren vor allem Jerusalem und Tel Aviv.

Aktuell leidet der gesamte Nahe Osten unter einer Kältewelle, teils extremen Regen und Überschwemmungen. Seit Sonntag kamen letzten Angaben zufolge mind. 11 Menschen ums Leben. Im Westjordanland sorgten Starkregen, Hagel und Schnee für Chaos. Auch in Mittel-Europa soll es bald wieder deutlich kälter werden.

  
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