Eurozone verzeichnet neuen Rekord bei Arbeitslosigkeit


(C) Xavier Häpe, 2006, Bild: Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Mit der stetig weiter ansteigenden Arbeitslosigkeit im Euroraum hatte man zuletzt einen neuen Rekordwert verbuchen müssen. Für das Jahr 2013 prognostizierte man zuletzt gar einen möglichen Anstieg auf 20 Millionen Arbeitslose.

Seit dem Frühjahr 2011 steigen die Zahlen an. Hiervon sind besonders junge Menschen betroffen, speziell in Griechenland und Spanien. Mit Blick nach Deutschland sieht es dagegen derzeit deutlich besser aus.

Im vergangenen November 2012 zählte man in den 17 Ländern mit der Gemeinschaftswährung Euro 18,8 Millionen Menschen ohne Arbeit, verkündete die europäische Statistikbehörde Eurostat an diesem Dienstag.

Dies entspricht also einer Quote von 11,8 Prozent, 0,1 Prozent (etwa 113.000 Menschen) mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl der Arbeitslosen gar um mehr als 2,01 Millionen an.

Mit Blick auf Griechenland stieg die Quote zwischen September 2011 und September 2012 um 7,1 Prozent, in Spanien kletterte der Wert binnen eines Jahres um 3,6 Prozent an. Deutschland gehört mit 5,4 Prozent zu den Ländern, welche die niedrigste Quote vorweisen können. Die anteilig geringste Arbeitslosigkeit hatte Österreich mit 4,5 Prozent.

Speziell junge Menschen sind von der Krise in der Eurozone betroffen, fast jeder Vierte unter 25 Jahren war ohne Arbeit, etwa 3,7 Millionen Menschen.

Fokussiert auf Spanien und Griechenland sieht es dabei besonders düster aus. Hier war jeder Zweite junge Mensch arbeitslos. Doch auch in Italien vermeldete man zuletzt einen Rekord bei der Jugendarbeitslosigkeit von 37,1 Prozent, hieß es seitens des Statistikamts Istat in Rom - was einen Anstieg um 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat bedeutet.

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch)

  
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