Shell Plattform Kulluk: Rettungsteam eingetroffen


(C) Jonathan Klingenberg, United States Coast Guard, 2012, Bild: Wikipedia (gemeinfrei)

Nachdem zuletzt eine Ölplattform des Konzerns Shell auf Grund gelaufen ist, wurde nun ein Rettungsteam, nachdem sich das Wetter in der Region beruhigt hat, auf der Ölplattform abgesetzt.

Durch die sich beruhigende Wetterlage hätte der Einsatz zur Bewertung der Situation auf der Plattform "Kulluk" stattfinden können, hieß es in einer offiziellen Mitteilung der US-Küstenwache und Royal Dutch Shell. Der gestartete Einsatz solle dazu dienen, dass Informationen für den anstehenden Bergungseinsatz gesammelt werden.

Ein Helikopter der Küstenwache habe ein Notschleppsystem auf der Plattform abgeliefert, heißt es weiter. Am vergangenen Montag hatte sich die Bohrplattform auf schwerer See losgerissen. Diese sollte eigentlich nach Seattle geschleppt werden.

Nahe der Kodiak-Insel lief sie schließlich auf Grund. Nach Informationen des Senders KTUU hat die Plattform "Kulluk" etwa 568.000 Liter Diesel und 45.000 Liter Öl, zudem auch Hydraulikflüssigkeit, an Bord. Die Besatzung sei in Sicherheit gebracht worden.

Zuletzt hätte sich die Plattform in einer aufrechten Lage befunden und habe nur leicht geschwankt, dabei langsame aber stabile Bewegungen vollzogen. Seitens des Kommandeurs der Küstenwache in Alaska, Konteradmiral Thomas Ostebo, hieß es, dass die Plattform "Kulluk" zwei Mal überflogen worden sei.

Nach der Einschätzung ist man sich der Komplexität der anstehenden Bergung bewusst. In diesem Zusammenhang gab er zu verstehen, dass man gemeinsam mit anderen Kräften daran arbeiten wird, dass die Plattform nicht länger eine Bedrohung für die "unberührte maritime Umwelt Alaskas" darstellt. Der Bergungseinsatz wird zusammen mit dem Unternehmen Smit Salvage unternommen, welches auf derartige Einsätze spezialisiert ist.

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch)

  
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