Energiewende: Steigende Strompreise gefährden Arbeitsplätze


(C) Armin Kübelbeck, 2011, Bild: Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Nun hat sich auch der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Hans Heinrich Driftmann, zur Thematik der weiter steigenden Stromkosten geäußert. Er sieht es als Gefahr für Arbeitsplätze an, dass die Kosten weiter ansteigen. Gegenüber der Rheinischen Post sagte Driftmann: "Auf jeden Fall dämpfen die Preisanstiege die Beschäftigungsentwicklung 2013. Betriebe, die die Energie- und Rohstoffpreise als Geschäftsrisiko sehen, haben zurückhaltendere Beschäftigungsabsichten".

Im Zuge der deutschen Energiewende seien die Strompreise für zahlreiche Unternehmen per Jahresanfang im zweistelligen Prozentbereich angestiegen. In vielen Branchen ist die Weitergabe der gestiegenen Kosten aber nicht möglich. Mit Blick auf die energieintensiven Unternehmen sagte der DIHK-Präsident, dass die Ausnahmen für diese Betriebe gerechtfertigt seien, denn wenn wir auf die internationalen Strompreise blicken, dann ist Deutschland noch immer mit an der Spitze.

Deshalb wären zahlreiche energieintensive Unternehmen, ohne eine solche Sonderregelung, nicht mehr überlebensfähig. Wegen des bislang recht milden Verlaufs des Winters sieht man seitens der Bundesnetzagentur keinen Blackout für das deutsche Stromnetz kommen. Auf die Konsumenten kommen im neuen Jahr aber ebenfalls deutliche Preisaufschläge bei den Energiekosten zu.

Der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, sagte, dass die Netzentgelte auch in Zukunft weiter ansteigen werden. Zuletzt hatte der EU-Kommissar Günther Oettinger gegenüber der Rheinischen Post gesagt, dass die deutschen Atomkraftwerke noch mindestens 40 Jahre in Betrieb sein werden.

Aber auch der Arbeitgeber-Präsident Dieter Hundt forderte, dass die Laufzeiten zu verlängern sind. Langsam aber stetig würgt sich die deutsche Wirtschaft mit dem Öko-Wahn per Energiewende die Luft weiter ab. Der Ausbau der Netze kommt indes kaum voran. In Osteuropa wird der deutsche Strom mittlerweile in Spitzenzeiten gekappt, weil die Windenergie nicht sinnvoll eingespeist werden kann.

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch)

  
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