Italien: Giorgio Napolitano stimmt Bürger seines Landes auf schweres Jahr ein


(C) Presidenza della Repubblica Italiana, 2009, Bild: Wikipedia (WKO)

In der Neujahrsansprache hat der italienische Präsident Giorgio Napolitano nun seine Landsleute auf eine "hartes Jahr" eingestimmt. Es würde ein Jahr voller Schwierigkeiten werden, sagte Napolitano als Einstimmung auf 2013.

Man würde aber nicht die Augen vor den anstehenden Dingen verschließen, die durchaus schwieriger Natur sind. Die von zahlreichen Landsleuten kritisierte Sparpolitik verteidigte er dabei. Doch die Last der Opfer, welche durch diese Sparpolitik betroffen sind, müsse besser verteilt werden.

In der Ansprache sagte der Präsident: "Gewisse Entscheidungen der Regierung, die von der Notwendigkeit diktiert sind, unsere bedeutenden Staatsschulden zu reduzieren, zwingen die Bürger zu Opfern, von denen manche schwer sind, und die unvermeidbar zur Rezession beitragen".

Es würde dabei so sein, dass keine diese Notwendigkeit der zu erbringenden Opfer leugnen kann. Speziell auch im Hinblick auf die sozialen Opfer sprach er davon, dass die hier vorherrschenden Probleme umgehend besser zu verteilen sind. Ein Ausweg aus der Krise sei nur gemeinsam erreichbar.

Zur Ankündigung von Mario Monti, mit dem Zentrumsbündnis zur Wahl am 24. und 25. Februar antreten zu wollen, äußerte sich Napolitano nicht.

Der Präsident gilt als überzeugter Europäer und unterstützt die Europäische Union seit Anbeginn. Seine Amtszeit als italienischer Präsident endet nach siebenjähriger Amtszeit im Mai dieses Jahres.

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch)

  
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