Virus-Alarm in der Karibik: Kreuzer kämpfen mit möglicher Norovirus-Welle


(C) Trondheim Havn, 2010, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Teilnehmer an einem Kreuzfahrtprogramm sollen auf gleich zwei luxuriösen Kreuzern in der Karibik mit einer Viruswelle zu kämpfen haben, heißt es in verschiedenen Medienberichten. Zuletzt berichtete man von einem "unbekannten Virus". Nach den getätigten offiziellen Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC hätten mehr als 400 Passagiere und auch Teile der Besatzung über Erbrechen, Übelkeit und Durchfall geklagt.

Derzeit würde einiges darauf hindeuten, dass es sich um das hochansteckende Norovirus handelt, entsprechende Untersuchungen im Labor seien derzeit im Gang, hieß es. Betroffen sind zum einen die Queen Mary 2 und auch das Kreuzfahrtschiff "Emerald Princess", bei denen gleichermaßen derartige Krankheitsbilder gemeldet wurden.

Beide Schiffe meldeten, wie es vorgeschrieben ist, die Fälle der Gesundheitsbehörde. Zuletzt hätte man die Schiffe desinfiziert und gereinigt, um so die weitere Ausbreitung des Virus zu mindern.

Das Kreuzfahrtschiff "Queen Mary 2", von der Kreuzfahrtgesellschaft Cunard Line, stach kurz vor Weihnachten am 22. Dezember in New York in See. An Bord sollen sich mehr als 3800 Menschen befinden, wovon 194 Passagiere und 11 Mitglieder der Besatzung infiziert sind. Auf dem Kreuzfahrtschiff "Emerald Princess", von Princess Cruises, welches am 27. Dezember zurück nach Fort Lauderdale in Florida kehrte, waren mehr als 4400 Menschen an Bord. Hier seien 189 Passagiere und 31 Besatzungsmitglieder mit dem Virus befallen, heißt es.

Bei dem benannten Norovirus, welches im Verdacht hinter der Viruswelle auf den Schiffen steht, handelt es sich um den häufigsten Erreger von infektiösen Magen-Darm-Erkrankungen. Die Bezeichnung leitet sich aus der Typspezies der Gattung, dem Norwalk-Virus, ab.

Bild-Quelle: flickr (symbolisch)

  
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