FDP: Lindner will keinen Vorsitz, Posten-Geschacher vor den Wahlen


(C) Dirk Vorderstraße, 2012, Bild: Wikipedia (CC BY 3.0)

Nach Medienberichten will der nordrhein-westfälische FDP-Vorsitzende Christian Lindner nicht als Parteichef von Philipp Rösler nachfolgen, sollte dieser sein Amt nach der anstehenden Landtagswahl in Niedersachsen niederlegen.

So berichtet das deutsche Magazin "Spiegel", dass in einem vertraulichen Gespräch zwischen Fraktionschef Rainer Brüderle und Lindner es in der gegenwärtigen Situation nicht sinnvoll sein würde, die Bundespartei von Nordrhein-Westfalen aus zu führen.

Mit dieser Äußerung hat sich dem Bericht zufolge die Hoffnung führender Liberaler zerschlagen, dass ein "Tandem" gebildet werden kann, bestehend aus Brüderle als Spitzenkandidat und Lindner als Parteichef. Zuletzt hatte Brüderle auch deutlich gemacht, dass er nicht den FDP-Vorsitz anstrebe.

Nach allgemeinen Einschätzungen könnte er jedoch das Amt übernehmen, falls ihn die Parteispitze darum bittet. Mit Blick auf den Parteichef Rösler wird sich sein Schicksal mit der niedersächsischen Landtagswahl am 20. Januar 2013 entscheiden. Aktuell liegt die FDP in den Umfragen deutlich unter fünf Prozent.

In einem weiteren Bericht von "Spiegel" heißt es aktuell, dass rund neun Monate vor der anstehenden Bundestagswahl im Wirtschafts- und im Umweltministerium "auffällige" Beförderungen anstehen.

Nach diesen Informationen versorgen die Ressortchefs Rösler und Altmaier verdiente FDP- und CDU-Mitglieder mit Posten. Andere Mitarbeiter und der Personalrat sind empört. Dem Bericht nach ist auch eine Beförderungswelle im Justizministerium zu sehen. Weiterführende Details hier

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch)

  
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