USA: Schneestürme sorgen für teils schweres Chaos


(C) Robert S. Donovan, 2012, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Starke Schneestürme haben nun für Chaos in Teilen der USA gesorgt. Medienberichten zufolge kam es zu schweren Eis- und Schneestürmen, die sich vom Golf von Mexiko bis in den Nordosten des Landes hinzogen, mehr als 200.000 Menschen hatten weder Strom noch Heizung, da es zu Stromausfällen kam.

In diesen arktischen Wetterverhältnissen wurden zudem hunderte Flüge gestrichen. Deshalb saßen viele Menschen fest und konnten nicht zu ihren Destinationen starten. Mehr als 2000 Flüge wurden allein bis Mittwochabend gestrichen, am Donnerstag folgten etwa 300 weitere Verbindungen, die man seitens der Behörden annullierte.

Vom Wetterdienst konnte vernommen werden, dass man hier von "gefährlichen Reisebedingungen" sprach, wobei man gleichzeitig die Warnung abgab, dass die Menschen möglichst zu Hause bleiben sollten.

Im Nordosten der USA wurden bis zu einem halben Meter Neuschnee vorausgesagt. Um die Weihnachtstage herum starben mindestens 9 Menschen durch direkte Folgen der chaotischen Wetterverhältnisse. Unter den Toten sind auch zwei Kinder, die bei einem Verkehrsunfall auf einer vereisten Straße von Arkansas starben.

Die Polizei in der Region Indianapolis vermeldete allein bis Mittwoch binnen weniger Stunden mehr als 160 Verkehrsunfälle. In Oklahoma wurden wegen einer Massenkarambolage zahlreiche Menschen verletzt.

Doch auch in anderen Teilen der USA kam es zu Wetterkapriolen. Am vergangenen Dienstag waren 34 Tornados über die Bundesstaaten Texas, Louisiana, Alabama und Mississippi gezogen und haben teils heftige Verwüstungen angerichtet.

Bereits durch den Hurrikan Sandy musste die Ostküste der USA zuletzt ein hohes Schadensbild verzeichnen, wobei immer noch einige Haushalte ohne Strom sind. Mit dem Winterwetter wird es für jene nun ein durchaus schlechter Jahreswechsel.

Bild-Quelle: flickr (symbolisch)

  
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