Steinbrück beauftragte Frankfurter Kanzlei - Finanzministerium zahlte 1,8 Millionen


(C) dts-nachrichtenagentur.de, 2011, Bild: Wikipedia (Dts news GM)

Nach einem Medienbericht soll das deutsche Bundesfinanzministerium zwischen dem 22. Februar 2005 und dem 27. Oktober 2009 mehr als 1,8 Millionen Euro (Steuergelder) an die Anwaltskanzlei "Freshfields Bruckhaus Deringer" (lt. Wikipedia hat Freshfield über 2500 Rechtsanwälte weltweit) gezahlt haben. Die Kanzlei hat unter dem damaligen Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) an mehreren Gesetzen mitgearbeitet.

Dem Bericht von "BILD" zufolge soll sich das sogenannte Beraterhonorar auf genau 1.831.397,38 Euro belaufen haben. Die Wirtschaftskanzlei, welche vor allem für große Unternehmen und auch Banken tätig ist, hatte damals unter anderem an dem Gesetz zu Bankenrettung mitgewirkt.

Erst im Oktober war "Freshfields Bruckhaus Deringer" in die Schlagzeilen gekommen, als bekannt wurde, dass Peer Steinbrück im September 2011 für einen gehaltenen Vortrag bei der Wirtschaftskanzlei 15.000 Euro als Honorar erhalten hatte.

Dies wurde aus verschiedenen Richtungen kritisiert. Damals hatte der Springer-Verlag das Bundesfinanzministerium in einem angestrengten Eilverfahren beim Berliner Verwaltungsgericht erfolgreich auf die Nennung der Honorar-Summe für die Kanzlei verklagt.

Einen interessanten Hintergrundbericht über die erleuchtete Dynastie erhalten Sie unter dem folgenden Link. In diesem Artikel von Recentr nimmt man ein wenig Hintergrundrauschen auf, und beschäftigt sich mal mit den hinteren Strömungen des Steinbrücks.

Nicht nur der Besuch bei der elitären Casting-Show „Bilderberg-Meeting“ im Jahr 2011, wo auch Steinbrück eingeladen und anwesend war, zeigt, dass hier mehr als nur ein Politiker schlummert. Der Urgroßonkel Adelbert Delbrück, einer der Gründer der Deutschen Bank aus der weitverzweigten Familie Delbrück, zeigt ebenso, "da ist noch mehr". Hier geht es zum Artikel: Peer Steinbrücks "erleuchtete" Dynastie und die organisierte Erodierung Deutschlands

Ebenfalls ein interessanter Artikel: "Steinbrück, Offshore-Briefkastenfirmen und Pleitebanken"

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch)

  
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