Planwirtschaft: EU will Bürger zum Wassersparen zwingen


(C) Dimitar Nikolov, 2009, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Die Europäische Union fordert nun erneut, dass die Verbraucher in Europa sparsamer in ihrem Alltag leben müssten, also auch beim Verbrauch von Strom und Wasser entsprechend handeln sollten. Aus diesem Grund muss mehr reguliert werden, da die Menschen aus sich heraus selbst nicht jenen breit erdachten Vorstoß wagen würden.

Wasserhähne oder auch Duschköpfe sollen deshalb planwirtschaftlich verboten werden, wenn diese "ineffizient" sind. Entsprechende Unternehmen, die bereits "effiziente" Produkte am Start haben, würden erheblich profitieren, wenn die EU ein solches Verbot umsetzt.

Nachdem bereits Glühbirnen verboten wurden, soll nach Brüssels Willen nun der direkte Vorstoß, hin zu ressourcenschonenden Armaturen, gewagt werden. Dies geht aus einem planwirtschaftlichen "Arbeitsplan" der Kommission hervor, wie die Zeitung "Die Welt" berichtet.

Hierbei spricht man davon, dass "wasserbezogene Produkte", wie Duschköpfe und Wasserhähne, eine Produktgruppe darstellen, welche neben weiteren Gruppen ressourceneffizient gemacht werden müssten. Daneben finden sich in sieben Gruppen unter anderem Fenster, Stromkabel, Server/Computer oder auch Weinkühlschränke.

Sicherlich gibt es hinter jeder zu regulierenden Gruppe auch entsprechende Unternehmen, die per Lobbyarbeit vorgearbeitet haben, wobei die EU nun über scheinbar positiv klingende ("für die Umwelt") Argumente die Regulierung umsetzen soll. In der Gruppe der Wasserarmaturen solle nach der Ökodesign-Richtlinie möglichen "Umweltauswirkungen" entgegengewirkt werden, neben der Gruppe der stromverbrauchenden Produkte.

Bild-Quelle: flickr (symbolisch)

  
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