China: Aussetzung von Produktion Seltener Erden verlängert


(C) Renato Ganoza, 2009, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Vor knapp zwei Monaten hatte der größte Produzent von Seltenen Erden in China einen Produktionsstopp verkündet. Dieser wurde nun um einen weiteren Monat verlängert. Dies aus dem Grund, um so die Preise für die weltweit begehrten Rohstoffe "zu stabilisieren", hieß es in einer Erklärung zu der Maßnahme.

Dazu gab man an, dass die Bergwerke in der Inneren Mongolei aus diesem Grund weiterhin geschlossen bleiben. Durch die vor knapp zwei Monaten umgesetzte Maßnahme zum Produktionsstopp von Seltenen Erden habe sich der Markt nur leicht stabilisieren können.

Doch eine klare und grundlegende Umkehrung sei ausgeblieben, beklagte man die Entwicklung seitens des Konzerns Baotou Steel. Am 23. Oktober dieses Jahres kündigte der Konzern die Schließung von praktisch allen Werken an.

Insgesamt zählt China zum größten Förderer der weltweit begehrten Rohstoffe "Seltene Erden", wobei man etwa 95 Prozent des weltweiten Bedarfs abdeckt. Bei diesen Rohstoffen handelt es sich um Metalle der Seltenen Erden (Rare Earth Elements), welche in 17 chemischen Elementen bezeichnet werden.

Besonders für die Industrie besitzen diese wertvolle Eigenschaften. So sind heute Seltene Erden zur Herstellung von Mobiltelefonen, Computer, Batterien oder auch die beliebten Flachbildschirme unerlässlich und dementsprechend wichtig.

Weitere Einsatzgebiete sind Raketen, Windanlagen, Elektroautos und zahlreiche andere Güter. Da China als größter Förderer gilt, der 95 Prozent des weltweiten Bedarfs deckt, hat das Land quasi eine Monopolstellung, was auch für verschiedene Konflikte mit den Handelspartnern sorgt.

Bild-Quelle: flickr (symbolisch)

  
Bücherindex Bild Link

Weitere Inhalte