Russland: Assad bleibt weiter im Amt des Präsidenten


(C) Jürg Vollmer / maiak.info, 2009, Bild: flickr (CC BY-SA 2.0)

Zuletzt machte man seitens Russlands deutlich, dass man im Konflikt um Syrien hart bleiben wird. Hierzu sagte man u.a., dass man dem Präsidenten Baschar al-Assad kein Exil anbieten werde und ihn auch nicht zum Rücktritt drängen wird, so der russische Außenminister Sergej Lawrow zuletzt in Brüssel.

Zuvor hatte es entsprechende Forderungen an Russland gegeben, dass man Assad Exil anbieten sollte. Der Kreml sieht es dabei so, dass die internationalen Bemühungen ins Leere laufen werden, Assad zum Machtverzicht zu bewegen. Jene Vorstöße würden zum Scheitern verurteilt sein.

In den vergangenen Tagen gab es bei Gefechten in Syrien erneut zahlreiche Tote. Russland und China seien Syrien insgesamt "günstiger" gewogen, weshalb Assad dem Druck nicht nachgeben werde. Assad würde „nirgendwo hingehen“ und „niemand wird diesen Krieg gewinnen“, so Lawrow in einem Statement gegenüber Journalisten.

Dabei machte er auch deutlich, dass wenn rein theoretisch Assad zurücktreten würde, es gar zu einer weiteren Eskalation des Bürgerkriegs kommen wird. In den letzten Tagen kamen nach offiziellen Berichten mindestens 200 Menschen durch Bombenanschläge und andere Gewalttaten in Syrien ums Leben.

Seit Ausbruch des Konflikts seien nach derzeitigen Schätzungen mehr als 40.000 Menschen getötet worden. Mit Blick auf die Chemiewaffen sagte man von russischer Seite aus, dass diese unter staatlicher Kontrolle seien. Man habe die kampffähigen Vorräte auf ein oder zwei Zentren konzentriert, hieß es. Zuvor waren sie über das ganze Land verteilt.

Hierzu gab der russische Außenminister Lawrow an, dass "die Regierung in Damaskus" alles tut, um die "Waffen zu sichern". In den vergangenen Wochen hatte es von westlicher Seite aus Befürchtungen gegeben, dass die syrischen Chemiewaffen möglicherweise in die Hand von Extremisten fallen könnten.

Bild-Quelle: flickr (symbolisch)

  
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