Kältewelle in Russland, Schnee in den USA - Milderung bei uns


(C) dirtinmypocket, 2012, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Die sibirische Frostwelle fordert in Russland immer mehr Kälteopfer. Seit Donnerstag, bis Freitagmorgen/vormittag, sind durch die klirrende Kälte bedingt über 150 Menschen mit gesundheitlichen Schäden belastet worden, wovon 58 Menschen ins Krankenhaus eingeliefert wurden.

In den letzten 24 Stunden (Donnerstagmorgen auf Freitagmorgen/vormittag) erfroren offiziellen Angaben zufolge zwei Menschen. Wobei in Russland eine hohe Dunkelziffer vorherrscht, denn nicht alle Todesfälle werden offiziell festgestellt, und wenn mit entsprechender Verzögerung. Seit dem extremen Kälteeinbruch haben in Russland bereits 722 Menschen Erfrierungen erlitten.

371 davon wurden ins Krankenhaus zur stationären Behandlung eingewiesen, 56 Menschen sind mittlerweile an Unterkühlung gestorben. Zuletzt gab es in Moskau minus 18 Grad, in Teilen Sibiriens gar unter minus 50 Grad. Die Kältewelle hält mittlerweile seit über einer Woche an.

In vielen Regionen fiel der Schulunterricht aus, es kam zu zahlreichen Verkehrsstörungen und Bauverzögerungen. Aber auch mit Blick in die Ukraine kann man ähnliches feststellen. Klirrender Frost hat in der Ukraine in diesem Winter bisher mindestens 83 Menschen das Leben gekostet.

Allein seit Dienstag erfroren in der Ex-Sowjetrepublik 46 Menschen. Auch in den USA musste man im Mittleren Westen mit einem Schneechaos zurechtkommen. Es gab letzten Berichten zufolge ein Todesopfer. Das Todesopfer wurde am Donnerstag nach einer Massenkarambolage mit 25 Fahrzeugen auf einer Autobahn im Bundesstaat Iowa gemeldet. Wegen des starken Schneefalls und schlechter Sicht wurden auch hunderte Flüge gestrichen.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz hatte es zuletzt wieder eine Milderung gegeben, welche auch noch einige Tage lang anhalten dürfte und dementsprechend keine "Weißen Weihnachten" bringt. In vielen höheren Lagen der schweizerischen und österreichischen Alpen dürfte man über die Weihnachtstage aber gesicherte Chancen auf Schnee haben, da es hier zuletzt teils heftige Mengen an Neuschnee gegeben hatte.

Bild-Quelle: flickr (symbolisch)

  
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