Wegen umstrittener Änderung: Instagram rudert zurück


(C) Instagram, 2011, Bild: Wikipedia"]

Nachdem es zuletzt heftige Kritik an den modifizierten Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen des Online-Fotodienstes Instagram gegeben hatte, ist man nun ein Stück weit zurückgerudert.

So habe man nun eine der umstrittenen Passagen gestrichen, welche es ermöglicht hätte, den ungefragten Verkauf von Bildern/Fotografien von Instagram-Nutzern durchzuführen - ohne dass dabei der Fotograf/Nutzer selbst ein Honorar bekommen hätte.

Seitens Instagram sprach man von einem Missverständnis in der Sache. Der Mitgründer des Dienstes, Kevin Systrom, sagte, dass man nicht die Absicht hege, die Fotos der Nutzer zu verkaufen, heißt es in einem Statement. Dabei machte Systrom jedoch keine weiterführenden Angaben zu den umstrittenen Änderungen an den Geschäftsbedingungen.

Am vergangenen Montag teilte man auf dem offiziellen Blog von Instagram mit, dass man künftig die gut 100 Millionen Nutzer mit seinem Mutterunternehmen Facebook teilen werde. Dies auch aus dem Grund, damit Facebook so gezielter Werbung schalten kann.

Außerdem müssen Benutzer künftig auch mit ihrem Klarnamen (keine Pseudonyme) auftreten, um nicht gegen die Geschäftsbedingungen zu verstoßen. In Kraft treten sollen die modifizierten Änderungen am 16. Januar 2013 - wobei anzumerken ist, dass die Nutzer keine Möglichkeit erhalten die Änderungen abzulehnen, ggf. sollte der Account gelöscht werden, da man sonst die neuen Geschäftsbedingungen "still" akzeptiert.

Die Übernahme des Online-Fotodienstes Instagram wurde im vergangenen September durch Facebook abgeschlossen, man wollte für diese etwa eine Milliarde US-Dollar zahlen, wobei der wirkliche Kaufpreis niedriger lag, da ein Teil des Deals mit Aktienoptionen bezahlt wurde und der Facebook-Kurs seit dem Börsengang im Mai deutlich an Wert verloren hatte.

  
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