Tungurahua: Vulkan in Ecuador weiter aktiv


(C) Marvin Hirth, 2006, Bild: Wikipedia (gemeinfrei)

Auch am heutigen Tag hat der ecuadorianische Vulkan Tungurahua weiter Asche und Lava ausgestoßen. Seitens des Geophysische Instituts in der Hauptstadt Quito teilte man zur Aktivität mit, dass diese weiterhin "erhöht" sei.

In der Nacht auf Dienstag und im weiteren Tagesverlauf wurden mehrere Explosionen registriert, teilte man außerdem mit. Am vergangenen Sonntag wurde in dem Gebiet des Vulkans die zweithöchste Alarmstufe (Orange) ausgerufen und weiterhin aufrecht erhalten.

Am vergangenen Montag wurden Anwohner des gefährdeten Gebiets in Sicherheit verbracht und Erste-Hilfe-Notpakete verteilt. Im Tagesverlauf am Montag legte sich feiner Ascheregen auf bewohnte Gebiete im Nordosten des Vulkans.

Von dem Ascheregen waren auch direkt die Landwirte der Region betroffen, was u.a. die Fütterung des Viehs beeinträchtigte. Die Aschewolke des Tungurahuas ist circa fünf Kilometer hoch. Der Tungurahua liegt etwa 135 Kilometer weit von der Hauptstadt Quito entfernt.

Eine größere Eruption verzeichnete man im Jahr 2010, damals hatten die Behörden die höchste Warnstufe (Rot) ausgerufen. Bei dem benannten Vulkan Tungurahua handelt es sich um einen, der südöstlich von Ambato am Ostabhang der Anden von Ecuador liegt. Seine Höhe wird nach offiziellen Angaben mit 5016 Metern beziffert.

Auch in Indonesien kam es zuletzt zu einem Ausbruch, hier zeigte sich der Vulkan Lokon, ein rund 1600 Meter hoher Vulkanberg auf der Insel Sulawesi, aktiv. Dieser spuckt eine etwa drei Kilometer hohe Aschewolke aus. Dieser Vulkan ist ein sog. Schichtvulkan - er gehört zu einem der aktivsten Vulkane der Welt.

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch)

  
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