Nach Newton Massaker: Schule möglicherweise Monate geschlossen


Newtown, Connecticut

Nach dem Massaker an der Grundschule "Sandy Hook" in Newtown soll die Schule womöglich mehrere Monate lang geschlossen bleiben, so ein Polizeisprecher am vergangenen Montag. Bis alle Untersuchungen abgeschlossen sind, müsse das Gebäude geschlossen bleiben, sagte er.

Es solle "jedes Detail" geklärt, weitere Zeugen vernommen und Beweismittel ausgewertet werden. Nach der Schießerei waren auch andere Schulen in der Umgebung geschlossen, jene sollen am heutigen Dienstag jedoch wieder den regulären Schulunterricht aufnehmen.

Bei dem Massaker an der Grundschule im amerikanischen Städtchen Newtown soll der mutmaßliche 20-jährige Täter Adam Lanza für den Tod von 20 sechs- und siebenjährige Schülern sowie sechs Erwachsene die Schuld tragen - zwei erwachsene Personen wurden verletzt. Sein Motiv für die Tat ist weiter unklar.

Im Vorfeld soll Lanza möglicherweise seine Mutter zuhause erschossen haben. Nach dem Amoklauf erschoss er sich offiziellen Berichten zufolge selbst. Zuvor gab es Berichte, denen zufolge auch eine zweite Person festgenommen wurde. Sie soll in Handschellen aus einem nahen Waldstück geführt worden sein.

Nach dem Massaker an der Schule hatte die US-amerikanische Senatorin Dianne Feinstein angekündigt, dass am 3. Januar 2013, also dem ersten Tag der neuen Legislaturperiode, ein neues Waffengesetz (Verschärfung) in den Kongress eingebracht werden soll. Sie äußerte sich dabei zuversichtlich, dass Präsident Obama den Vorstoß unterstützen wird. Der Senator Joseph Lieberman sagte gegenüber dem US-Sender CNN, dass man nun den Moment für schärfere Gesetze nicht verstreichen lassen darf.

Anfang November 2012 kamen etwa 24 Stunden nach der Wiederwahl von Präsident Barack Obama entsendeten Regierungsvertreter der US-Administration mit Ländern wie China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und andere zusammen, um über den von den Vereinten Nationen vorgeschlagenen Vertrag zur Verschärfung (Waffenhandel) der Kontrollen von Waffen zu führen und eine entsprechende Resolution umzusetzen (Finalfassung etwa im März 2013) - mehr hier

  
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