Standard and Poors: Ausblick für Großbritannien auf negativ herabgestuft


Standard and Poors

Das Rating von Großbritannien ist nach Ansicht der US-Ratingagentur "Standard and Poors" vom möglichen Verlust der Bestnote bedroht. Man habe nun den weiteren Ausblick für die Kreditwürdigkeit des Landes von stabil auf negativ gesenkt, erklärte man in London.

In den kommenden zwei Jahren könnte Großbritannien der Verlust der aktuellen Bestnote AAA drohen, wenn sich die weitere Lage mehr als bislang vorhergesehen verschlechtert, so die offizielle Erklärung der Ratingagentur.

Aktuell schätzt man die Möglichkeit eines Verlusts der Bestnote AAA mit einer Wahrscheinlichkeit von zwei Drittel ein, wenn sich die Haushalts- und Wirtschaftslage über die bisherig erwarteten Prognosen hinaus verschlechtern sollte - speziell Einbrüche bei der Beschäftigung und im Wachstum der Wirtschaft könnten den britischen Haushalt weiter belasten, heißt es.

Seitens der britischen Regierung ließ man durch eine Sprecherin des Finanzministeriums verlauten, dass die Wirtschaft Großbritanniens "auf dem richtigen Weg" sei, es würde feststellbare Fortschritte beim Abbau des Defizits geben.

Doch nicht nur „Standard and Poors“ hat nun damit gedroht, bei sich weiter verschlechternder Lage die Bestnote des Landes kippen zu wollen, zuletzt hatte bereits die US-Ratingagentur Moodys vor dem Verlust der Spitzenbonität gewarnt. Auch "Fitch" hatte erst Ende September einen gleichen negativen Ausblick betont.

  
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