November: Automarkt in Europa weiter negativ


(C) Kakaru, 2008, Bild: Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Dass es dem europäischen Automarkt nicht gut geht, hatte man in den vergangenen Monaten immer mehr sehen müssen. Reihenweise schlugen die Negativzahlen aus dem Boden. Auch im vergangenen Monat November hat sich an dieser Lage nicht unbedingt etwas zum Besseren gewendet.

Mit Blick auf das globale Feld der Automärkte sieht man jedoch, dass hier eine Zweiteilung vorherrscht. Der Abwärtstrend in Europa hält unvermindert an, in den USA oder China verzeichnet man hingegen für den November gleich zweistellige Zuwächse.

Den 14. Monat in Folge sanken in der EU die Neuzulassungen von PKWs, im November um 10,3 Prozent auf nun nur noch 926.486 Fahrzeuge, so der aktuelle Bericht des Branchenverbandes ACEA. Mit Blick auf den Gesamtzeitraum dieses Jahres, die ersten elf Monate, wurden europaweit ca. 11,3 Millionen Fahrzeuge zugelassen, etwa 7,6 Prozent weniger als noch im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Besonders im Süden von Europa hatten die Rückgänge dramatisch zugenommen. In Italien oder auch Spanien wurden im November dieses Jahres etwa ein Fünftel weniger Autos zugelassen als noch im Vorjahresmonat. Mit Blick auf Frankreich gab es einen Rückgang um über 19 Prozent.

Relativ "gut" sah es hingegen noch in Deutschland aus, hier verzeichnete man einen Rückgang von etwa 3,5 Prozent. Gute Zahlen bei den Neuzulassungen konnte hingegen Großbritannien verbuchen, hier stiegen sie um 11,3 Prozent an.

In den Vereinigten-Staaten legte man um die 15 Prozent zu und verkaufte im November etwa 1,14 Millionen Fahrzeuge mehr als im Vorjahreszeitraum. In China verkaufte man rund 1,3 Millionen Neufahrzeuge, ein Plus von knapp 12 Prozent zum Vorjahresmonat.

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch für "EU")

  
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