Codex Alimentarius: Künftig nur noch gesundheitsbezogene Angaben bei Lebensmittel mit EU-Erlaubnis


(C) Claudius Tesch, 2006, Bild: Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Schon mal etwas vom "Codex Alimentarius" gehört? Wahrscheinlich nicht. Doch die Umsetzung der Kontrolle über Lebensmittel ist ein wesentlicher Baustein zur Verfestigung der globalen Kontrolle und Dominanz.

Die Pharma- und Chemiebranche stecken in den vorgelagerten Strukturen gleichermaßen in der Sache drin, wie jene dahinterstehenden Stiftungen und ähnliche Strömungen. Auf der einen Seite gibt es dabei die "mitziehenden" Strukturen, welche eher die positiven Dinge (etwa: „…gut für die Menschen“ – was immer wirkt) verdauen und umgesetzt sehen möchten. Gleichermaßen gibt es jedoch auch noch andere dahinterstehende Zwecke mit der Umsetzung (langsam, aber stetig) in diesen Belangen, welche eher als "unappetitlich" bezeichnet werden können. Die Masse (der Menschen) wird dabei vorrangig nur mit den positiven Dingen in Kontakt gebracht (ggf. zur Ablenkung auch ein paar anscheinmäßig negative Dinge). Dass wir generell ein Problem mit der angeblichen Überbevölkerung haben, machten dabei diverse eugenisch-angehauchte Strukturen in der Vergangenheit immer wieder deutlich, etwa Ted Turner (siehe hier).

Nun hat man seitens der Europäischen Union entschieden, dass künftig bei (mit selbst gewählten) gesundheitsbezogenen Angaben auf Lebensmittel eine Erlaubnis der EU-Bürokraten vorhanden sein muss. Offizielle Begründung ist hierbei, durchaus nachvollziehbar (zumindest bei vordergründiger Betrachtung), dass damit Angaben zu angeblich gesunden Lebensmitteln eingeschränkt werden sollen. Ab dem 14. Dezember dieses Jahres dürfen Hersteller nur noch mit gesundheitsbezogenen Angaben für ein Lebensmittel werben, wenn die Aussagen „wissenschaftlich“ geprüft und von der EU zugelassen wurden.

Die Übergangsfrist für nicht zugelassene gesundheitsbezogene Angaben wird dabei Mitte Dezember ablaufen. Danach darf nur noch mit jenen gesundheitsbezogenen Angaben geworben werden, welche zuvor im planwirtschaftlichen Zulassungsverfahren abgesegnet worden sind. Aktuell sind in der Artikel-13-Liste der "Health-Claims-Verordnung" 222 gesundheitsbezogene Angaben enthalten - wobei die jeweilige positive Bewertung von der umstrittenen Lobby-EU-Behörde EFSA gegeben worden ist. Nun ist es so, dass gesundheitsbezogene Werbeaussagen, die nicht auf dieser Liste stehen, verboten sind. Die Liste soll dabei fortwährend aktualisiert werden, heißt es. Die Prüfverfahren der EU-Behörden gerieten dabei immer wieder in die Kritik. Es kommt so gesehen fast nie dazu, dass neue Chemikalien und insbesondere Lebensmittelchemikalien der Industrie abgelehnt werden. Hierbei verlässt man sich in der Regel auf die Sicherheitsversprechen der Hersteller.

Die Lockungsmittel des neuen EU-Vorstoßes sind dabei klar und nur der sichtbare Vordergrund (welchen die unteren Strukturen sicherlich nachvollziehbar gerne mit unterstützen werden), einer hinter den Kulissen brodelnden Langzeitstrategie. Auf den ersten Blick nachvollziehbare Regulierungen bei Werbesprüchen, dass etwa "Eisen vor Haarausfall schützt", wird verboten. "Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei", soll erlaubt sein. Eine weitere Lockung im Gesamtspiel ist wie immer die "Droge" Geld und Macht. Diese unteren Strömungen werden im Endeffekt gemeinschaftlich das umsetzen, was dahinterstehende Strukturen wollten - wobei die Umsetzenden in der Regel nicht direkt sehen, um was es wirklich geht (Blendung: „Positiv für die Menschen“, „erreiche politische/wirtschaftliche Macht“, „Cash in the tash is the name of the game“).

Um es zu verstehen, müssen sich bei verschiedenen Menschen sicherlich einige Synapsen lösen und neu verschalten. Einen recht ausführlichen Videobeitrag zur Thematik "Codex Alimentarius" können Sie dabei unter dem folgenden Verweis ansehen.

http://www.youtube.com/watch?v=OcJGhRsT6fw

 

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch für "Vitamine")

  
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