Eurozone: Industrieproduktion weiter im Rückwärtsgang


(C) MPD01605, 2011, Bild: flickr (CC BY-SA 2.0)

Die Industrieproduktion in der Eurozone ist nun wieder zurückgegangen. Im Vergleich zum Vormonat September gab sie im Oktober um 3,6 Prozent nach, mit der sog. Saisonbereinigung ergibt sich also ein Rückgang von 1,4 Prozent, so die aktuellen Zahlen des Statistikinstituts Eurostat. Das ist der stärkste Rücksetzer seit Ende 2009, stellte man dabei fest.

Mit Blick auf den Vormonat September 2012 war die Industrieproduktion der Eurozone bereits um 2,3 Prozent (bereinigt) zurückgegangen. Bei den Gebrauchsgütern stellte man einen unbereinigten Rückgang von 3,8 Prozent fest. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat des Oktobers 2011 sank die Produktion von Gebrauchsgütern gar um etwa 6 Prozent ab.

Mit den sogenannten Gebrauchsgütern bezeichnet man jene Produkte, welche man mehr als einmal nutzen kann. Waschmaschinen oder PCs etwa. Klopapier jedoch, in der Regel, nicht. Mit Blick auf die Produktion der Investitionsgüter sieht es dabei nicht besser aus.

Im monatlichen Vergleich musste man hier einen Rückgang von drei Prozent und im Jahresvergleich gar um 4,3 Prozent feststellen. Der Energiesektor konnte in der Jahresfrist leicht zulegen, nämlich um 0,4 Prozent - wobei die Produktion im Energiesektor im Vergleich zum Vormonat ebenfalls gefallen war.

In der Eurozone musste man produktübergreifend im Monatsvergleich in Estland den stärksten Rückgang feststellen, dieses lag bei 5,3 Prozent. Die Niederlande mussten ein Minus von 4,7 Prozent verkraften und die Slowakei ein Minus von 3,9 Prozent. Mit Blick nach Deutschland stellte man ein Minus von 2,4 Prozent fest.

Bild-Quelle: flickr (symbolisch)

  
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