Auch in 2013: Federal Reserve kauft weiter Staatsanleihen


(C) Dan Smith, 2005, Bild: Wikipedia (nicht portiert) (CC BY-SA 2.5)

Um die US-amerikanische Wirtschaft weiter zu stützen, wird die Federal Reserve (FED) auch im kommenden Jahr entsprechende Maßnahmen vollziehen, um die Konjunktur aufrecht zu erhalten.

Es werde ab Januar des kommenden Jahres ein Programm gestartet, welches vorsieht, dass monatlich Anleihen in einem Umfang von 45 Milliarden US-Dollar aufgekauft werden. Zum anderen hat die FED angekündigt, im nächsten Jahr das „QE3“-Programm auf 85 Mrd. USD monatlich auszuweiten

Mit diesem Schritt möchte man erreichen, dass die Zinsen weiterhin auf einem niedrigen Niveau bleiben, damit so Kredite für die Haushalte und Unternehmen günstiger zu bekommen sind. Dabei erklärte man auch, dass der Leitzinssatz weiterhin zwischen 0,00 - 0,25 Prozent verbleiben wird.

Als oberflächliche Begründung für den weiterhin auf einem niedrigen Niveau verharrenden Leitzins gab man zu verstehen, dass die US-Notenbank dies als angemessen ansieht, solange die Arbeitslosigkeit in den Vereinigten-Staaten über 6,5 Prozent liegen würde (Im November lag diese bei etwa 7,7 Prozent).

Außerdem müsse auch die mittelfristige Entwicklung der Inflation im Auge behalten werden. Jene muss weiter stabil bleiben und auch die langfristige Erwartung für die Inflation müsse sich dabei positiv entwickeln.

Sinn und Zweck hinter diesen monströsen Programmen ist unteranderem, dass die US-Notenbank damit die Konjunktur der Vereinigten-Staaten beleben möchte, nachdem Ende 2008 die Wirtschaftskrise eingeschlagen war. Ein Endlosprogramm können diese Maßnahmen aber nicht darstellen.

Im September dieses Jahres hatte die FED außerdem angekündigt, dass man per Monatsumfang Immobilienpapiere in einem Volumen von 40 Milliarden US-Dollar erwerben wird - auch jenes Programm soll weitergeführt werden.

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch)

  
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