Strategiebericht: USA auch 2030 noch die mächtigste Nation der Welt


(C) JamesHenry, 2011, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Der neue Strategiebericht des US-amerikanischen nationalen Geheimdienstrats sieht die USA auch noch im Jahr 2030 als das mächtigste Land auf der Welt an. So ist man derzeit der Überzeugung, dass die USA in zwei Jahrzehnten, nach den Einschätzungen der US-Geheimdienste, trotz einiger Abstriche noch die mächtigste Nation der Welt sein wird.

Der Aufstieg Chinas würde hierbei natürlich eine auf die USA schwächende Option darstellen, doch insgesamt sehe man die eigene Machtfülle weiterhin als gegeben an, so zumindest der für die Öffentlichkeit bestimmte Lagebericht.

Im Gesamtspektrum zeichnet man den Aufstieg der Schwellenländer und Chinas so, dass die Machtposition von Washington bis 2030 im Äußeren geschwächt wird, im Kern jedoch die weltweite Machtposition gewahrt bleibt. Dies würde speziell mit der technologischen, militärischen Überlegenheit und auch der internationalen Führungsrolle ausgedrückt werden, wobei die USA weiter "Erster unter Gleichen" sein würden.

Der Strategiebericht hat 137 Seiten und macht dabei insgesamt deutlich, dass der unipolare Moment der Vereinigten-Staaten, als einzige Supermacht auf der Welt zu gelten, sich dem Ende zuneigen könnte. China wird nach diesen Einschätzungen die USA zwischen 2020 und 2030 als größte Volkswirtschaft der Welt ablösen.

Düster sieht es dabei speziell für Europa, Japan und auch Russland aus. Diese müssten sich dem Bericht zufolge auf einen Niedergang einstellen. Der Einfluss der Schwellenländer wie Indonesien, Mexiko oder auch Südafrika würde nach den heutigen Einschätzungen aber in wirtschaftlichen Belangen weiter anwachsen.

Ebenfalls heißt es in dem Bericht, dass die wachsende Erdbevölkerung (angeblich) ein Problem darstellen würde. Nach den Schätzungen wird es im Jahr 2030 etwa 8,3 Milliarden Menschen auf der Welt geben, wobei der weltweite Bedarf an Trinkwasser und Nahrungsmitteln entsprechend ansteigen wird.

Beim Trinkwasser schätzt man den Nachfrageanstieg bei etwa 35 Prozent und bei Nahrungsmitteln bei etwa 40 Prozent ein. Auch in puncto Energie würde bis dahin ein deutlicher Mehrverbrauch vorliegen, nämlich um circa 50 Prozent – im Vergleich zu heute.

Bild-Quelle: flickr (symbolisch)

  
Bücherindex Bild Link

Weitere Inhalte