Adventskalender: Industrie der Süßwaren prüft Klage gegen Stiftung Warentest


(C) Bautsch, 2008, Bild: Wikipedia (Gemeinfreiheit / AB;W)

Vor einigen Wochen gab es seitens der deutschen Stiftung Warentest Testergebnisse über Ölrückstände in der Schokolade von Adventskalendern. Nun scheint die Industrie Klagemöglichkeiten zu prüfen, da die Stiftung Warentest in dem Bericht auf jene Irritationen aufmerksam gemacht hat.

Es sei angeblich wegen diesem Bericht der Stiftung Warentest zu einem "Millionenschaden" gekommen. In einem Bericht von "Die Welt" heißt es dazu, dass nach der Veröffentlichung des Stiftung-Warentest-Berichts der Absatz bei Adventskalendern mit Schokolade eingebrochen sei.

In dem Bericht der Tageszeitung Welt spricht man davon, dass die Süßwarenbranche wohl Gespräche darüber zu führen scheint, welche Unternehmen die Klage führen könnten. Dabei zitiert man den Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI), wo es hieß: "Wir würden das Unternehmen dabei begleiten".

Auf der anderen Seite zitierte man die Stiftung Warentest mit den folgenden Worten: "Möglichen rechtlichen Auseinandersetzungen sehen wir sehr gelassen entgegen". Was den Test anbelange, würde man alles genauso noch einmal machen.

In dem Test der Stiftung Warentest ging es um verschiedene Adventskalender, welche genauer unter die Lupe genommen wurden. In 24 Adventskalendern hatte man hierbei Rückstände aus Mineralölen oder auch ähnlicher Substanzen nachgewiesen.

Dabei sei deutlich gemacht, dass in neun der Adventskalender sogar besonders kritisch beäugte Stoffe (aromatische Mineralöle) nachgewiesen wurden. Laut der Stiftung Warentest stammen diese wahrscheinlich aus dem Verpackungskarton, da dieser in den festgestellten Fällen häufig aus Recycling-Papier hergestellt wurde und mit mineralölhaltigen Farben bedruckt ist.

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch)

  
Bücherindex Bild Link

Weitere Inhalte