Air Berlin: Wegen Sparkurs droht Stellenabbau


(C) Andy Mitchell, 2009, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Der Sparkurs bei Air-Berlin wird weiter verschärft, wobei auch erstmals von Stellenabbau die Rede ist. Im nächsten Jahr will die deutsche Airline die eigene Flotte auf 138 Flugzeuge reduzieren und auch die Geschäftsabläufe an sich weiter straffen.

Durch diese Sparkurs-Maßnahmen sind mindestens 500 Vollzeit-Arbeitsstellen in Gefahr, schreibt man in der Online-Ausgabe von "Die Welt". Derzeit beschäftigt das Unternehmen etwa 9300 Mitarbeiter. Die Straffung solle demnach auch am Boden, im Rahmen des sog. Turnaround-Programms "Turbine 13", weiter vollzogen werden, schreibt man.

Über die nächsten zwei Jahre wolle man einen Kostenabbau von mindestens 15 Prozent erzielen, so der Air-Berlin-Chef Hartmut Mehdorn in einem an die Mitarbeiter gerichteten Brief. Im September dieses Jahres hatte Air-Berlin noch 158 Flugzeuge in seiner Flotte.

Nach geltendem Gesetz muss man für 50 Fluggäste einen Flugbegleiter an Bord vorhalten, plus dem Piloten und Co-Piloten. Air-Berlin hat vor allem Flugzeuge wie die Boeing 737 und Maschinen der Airbus A320-Familie in seiner Flotte. Aber auch vierzehn A330 zählen dazu, welche man min max. 387 Sitzen bestuhlen kann.

Mit dem angestrebten Programm "Turbine 2013" wolle man sich deutlich vertieft auf die Kernkompetenzen konzentrieren, so Mehdorn bei der damaligen Vorstellung des Neun-Monatsergebnisses 2012.

Durch die Sparmaßnahmen möchte man sich in einem negativen Umfeld in der operativen Performance weiter verbessern und ab dem kommenden Jahr "nachhaltig schwarze Zahlen" schreiben. Die Fluggesellschaft hat die Geschäftsjahre seit 2008 stets mit einem Verlust abgeschlossen.

Bild-Quelle: flickr (symbolisch)

  
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